Fußball Bundesliga
FCB vier Wochen ohne Lahm

Die Knieverletzung von Philipp Lahm hat nicht nur Folgen für die deutsche Nationalmannschaft. Auch Bayern München muss voraussichtlich bis Anfang Oktober auf den 23 Jahre alten Abwehrspieler verzichten.

Leistungssträger Philipp Lahm wird nicht nur der deutschen Nationalmannschaft sondern auch Rekordmeister und Tabellenführer Bayern München fehlen. Der 23-Jährige fällt für circa vier Wochen aus.

Lahm hatte sich am Donnerstagabend beim Training der deutschen Nationalelf in Köln eine Innenbanddehnung im linken Knie zugezogen und fällt für das EM-Qualifikationsspiel am Samstag (20.30 Uhr Mesz/live im ZDF) in Cardiff gegen Wales und für die Test-Begegnung am kommenden Mittwoch gegen Rumänien in Köln aus.

"Zwei Wochen soll ich das Knie nicht unnötig belasten. Die Bänder brauchen jetzt Ruhe, um sich zu erholen. Ich kann aber gehen und brauche keine Krücken", sagte Lahm nach einer erneuten Untersuchung bei Nationalmannschafts- und Bayern-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt am Freitag in München, die die erste Diagnose bestätigte. Lahm muss nun 14 Tage eine Schiene tragen.

Lahm wird wohl auch Uefa-Cup-Spiel verpassen

Wie lange der 35-malige Nationalspieler tatsächlich ausfallen wird, ist noch offen. Bei optimalem Heilungsverlauf könnte Lahm, der am Samstag sein Reha-Programm beginnen wird, Anfang Oktober wieder in den Spielbetrieb zurückkehren, heißt es von Seiten der Bayern. Damit würde er neben den beiden Länderspielen auch vier Spiele in der Bundesliga sowie das Uefa-Cup-Hinspiel am 20. September gegen Belenenses Lissabon verpassen.

Definitiv müssen die Bayern in den kommenden Wochen auch auf den in dieser Woche am Sprunggelenk operierten Jose Ernesto Sosa sowie die Langzeitverletzten Willy Sagnol und Jan Schlaudraff verzichten. Dafür wird wohl Torjäger Luca Toni gegen Schalke wieder einsatzfähig sein. Der Italiener hatte zuletzt in Hamburg wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren müssen. Toni gehört aber bereits wieder dem Aufgebot von Weltmeister Italien für die beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Frankreich und die Ukraine an.

© SID

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