Fußball Bundesliga: FCK-Boss Jäggi "verschleppt" eigenen Rücktritt

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FCK-Boss Jäggi "verschleppt" eigenen Rücktritt

Der bereits im November angekündigte Rücktritt von Vorstandsboss Rene C. Jäggi verzögert sich weiter: Der Schweizer will nun doch bis zum Ende der laufenden Spielzeit beim 1. FC Kaiserslautern im Amt bleiben.

Rücktritt vom Rücktritt: Vorstandsboss Rene C. Jäggi will sein Amt beim Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern trotz seines im vergangenen November angekündigten Rücktritts nun doch bis zum Ende der laufenden Saison ausüben. "Wir müssen das Stadion fristgerecht fertig kriegen, das WM-Stadion am 22. Mai der Fifa übergeben und vorher dafür sorgen, dass der FCK oben bleibt. Da ist kein Platz für persönliche Sperenzien", erklärte der Schweizer in der Tageszeitung Die Rheinpfalz.

Nachfolger erst im Mai

Jäggi, der gleichzeitig auch Geschäftsführer des Lauterer WM-Organisationskomitees ist, erwartet im Mai die Berufung seines Nachfolgers. Grundlage für die Benennung des neuen Klubchefs ist die am kommenden Mittwoch stattfindende Jahreshauptversammlung, bei der ein neuer Aufsichtsrat gewählt wird. "Der muss sich dann konstituieren und umgehend einen neuen Vorstandsvorsitzenden suchen. Der sollte bis Mai da sein", sagte Jäggi.

"Ich werde ab Sommer physisch nicht mehr hier sein"

Trotz seines definitiven Abschieds aus der Pfalz ("Ich werde ab Sommer physisch nicht mehr hier sein") will der Schweizer dem FCK aber weiter beratend zur Seite stehen, um die geplante Ausgliederung der Fußball-Abteilung und die Suche nach einem Investor voranzutreiben.

Unterdessen ist FCK-Trainer Wolfgang Wolf weiter auf der Suche nach Verstärkungen für den Offensivbereich. Seit Dienstag befindet sich der Slowake Martin Durica vom MSK Zilina im Probetraining. Auf der anderen Seite sollen im Lauf dieser Woche noch drei Profis abgegeben werden. Der Kameruner Lucien Mettomo bestreitet derzeit bereits eine Probetraining bei einem englischen Klub.

© SID

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