Fußball Bundesliga
FCR zieht im Topspiel gegen Potsdam den Kürzeren

Am 16. Bundesliga-Spieltag der Frauen musste Spitzenreiter Duisburg eine bittere 0:3-Heimniederlage gegen Turbine Potsdam hinnehmen. Beide Teams haben nun 35 Punkte auf dem Konto.

Die Frauen machen es den Männern nach: Ähnlich wie in der Bundesliga der Männer ist der Titelkampf bei den Frauen so spannend wie selten zuvor. Nach dem 16. Spieltag werden die ersten vier Teams der Tabelle nur durch vier Punkte getrennt.

Potsdam überrascht in Duisburg

Verantwortlich für die Spannung an der Spitze ist vor allem Ex-Meister Turbine Potsdam, der durch das überraschend deutliche 3:0 (2:0) im Topspiel beim Spitzenreiter FCR Duisburg nach Punkten mit dem Tabellenführer (beide 35 Zähler) gleichziehen konnte. Begünstigt wurde der Sieg der Brandenburgerinnen, bei denen Nationalstürmerin Anja Mittag zweimal traf (36./86.), durch die frühe Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels gegen FCR-Nationalverteidigerin Annike Krahn (21.).

"Die unglückliche Aktion von Annike Krahn hat uns natürlich in die Karten gespielt", erklärte Potsdams Trainer Bernd Schröder, für den Duisburg trotz der Pleite weiter der Topfavorit auf den Titel ist: "Der FCR hat die beste Mannschaft der Liga und wird dennoch Meister werden."

Zwei Zähler hinter den beiden Erstplatzierten liegt Bayern München. Die Bayern verpassten es durch das 3:3 (1:2) gegen den VfL Wolfsburg, mit Duisburg und Potsdam gleichzuziehen. Auch bei den Münchnern verabschiedete sich eine Nationalspielerin aufgrund eines wiederholten Foulspiels vorzeitig. Nicole Banecki sah in der 55. Minute die Gelb-Rote Karte.

Meister Frankfurt ist Verlierer des Spieltages

Der Verlierer des Spieltags ist Meister 1. FFC Frankfurt. Der Viertplatzierte unterlag 1:2 (1:1) beim SC Freiburg. Damit liegen die Hessen, bei denen Rekordnationalspielerin Birgit Prinz zum ersten Mal seit exakt fünf Monaten wieder einen Treffer erzielte (2.), vier Zähler hinter dem FCR und Turbine. Allerdings haben der FFC sowie die Bayern eine Partie weniger ausgetragen als Duisburg und Potsdam.

Derweil unterlag Schlusslicht TSV Crailsheim 0:2 (0:2) im Kellerduell gegen den Vorletzten USV Jena. Der Hamburger SV verlor 0:1 (0:0) gegen die SG Essen-Schönebeck und der Herforder SV setzte sich 3:2 (3:0) gegen den SC Bad Neuenahr durch.

© SID

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