Fußball Bundesliga
Fenin führt Frankfurt erneut zum Erfolg

Bundesligist Eintracht Frankfurt bleibt im neuen Jahr ohne Punktverlust. Beim 2:1 (1:0) gegen Arminia Bielefeld am 19. Spieltag war Zugang Martin Fenin an beiden Toren beteiligt.

Nach der dritten Pflichtspiel-Pleite binnen zehn Tagen rutscht Bundesligist Arminia Bielefeld mit seinem neuen Trainer Michael Frontzeck immer tiefer in die Krise. Die Ostwestfalen zeigten auch beim 1:2 (0:1) im Freitagsspiel bei Eintracht Frankfurt eine schwache Leistung und könnten nach dem 19. Spieltag auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Die Hessen indes behalten durch den dritten "Dreier" in Folge Tuchfühlung zu den Uefa-Cup-Plätzen.

Funkel: "Sind nach dem Anschlusstreffer nervös geworden"

Kapitän Ioannis Amanatidis (37.) und Neuzugang Martin Fenin (47.) mit seinem vierten Treffer im zweiten Bundesligaspiel besiegelten den fünften Heimsieg der aufstrebenden Eintracht, die in den vergangenen neun Partien lediglich eine Niederlage hinnehmen mussten. Für die auswärtsschwache Arminia, die seit dem 1. Spieltag am 11. August 2007 (3:1 in Wolfsburg) auf ihren zweiten Saisonsieg in der Fremde wartet, konnte Artur Wichniarek nur noch verkürzen (74.).

"Bis zum Pfostenschuss, der das 3:0 hätte sein können, haben wir sehr gut gespielt, nach dem Anschlusstreffer sind wir aus unerklärlichen Gründen allerdings nervös geworden", meinte Eintracht-Coach Friedhelm Funkel: "Da haben wir noch ein bisschen an Reife vermissen lassen." Bielefelds Torschütze Wichniarek war sauer: "Wir kriegen auswärts zwei Kontertore. Da stimmt einfach irgendwas nicht bei uns."

Arminia ohne Risiko

Vor 43 300 Zuschauern taten sich die Hausherren sechs Tage nach dem Auswärtssieg zum Rückrundenauftakt (3:0 bei Hertha BSC Berlin) vor allen Dingen in der ersten Halbzeit sehr schwer. Flüssige Kombinationen blieben in einer zu Beginn äußerst zerfahrenen Partie zunächst Mangelware. Nicht zuletzt, weil auch die Arminia im Spiel nach vorne wenig riskierte.

Frontzeck hatte seine Elf zwar gegenüber der Heim-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg (0:1) auf drei Positionen verändert, doch insbesondere der nach seinem Einsatz beim Afrika-Cup in die Startelf zurückgekehrte Stürmer Sibusiso Zuma konnte im ersten Abschnitt keine Akzente setzen. Einen Abpraller von Frankfurts Keeper Oka Nikolov nach einem Weitschuss von Jörg Böhme schoss der Südafrikaner weit neben das Eintracht-Gehäuse (13.).

Auch den Hessen, bei denen Vorstandsboss Heribert Bruchhagen am Donnerstag seinen Vertrag bis 2012 verlängert hatte, missglückten etliche Aktionen. So strich der Schuss des völlig freistehenden Mittelfeldakteurs Chris aus elf Metern weit am Tor der Gäste vorbei. Quasi aus dem Nichts gelang dem Team von Trainer Friedhelm Funkel dann aber doch die Führung. Der bis dahin wenig auffällige Fenin, der bei seinem Debüt im Eintracht-Trikot in Berlin alle drei Treffer erzielt hatte, bediente Patrick Ochs mustergültig. Die flache Hereingabe des Außenverteidigers vom rechten Flügel schob Amanatidis aus neun Metern ein. Es war das siebte Saisontor des griechischen Nationalspielers.

Fenin staubt zum 2:0 ab

Nach dem Wechsel gelang der Eintracht dann ein Auftakt nach Maß. Einen Pass aus der eigenen Hälfte nahm Spielmacher Markus Weissenberger auf und startete einen Alleingang. Seinen Schuss aus halbrechter Position konnte Mathias Hain zwar noch abwehren, doch der für 3,5-Millionen-Euro aus Teplice gekommene Fenin staubte zum 2:0 ab.

In der Folge überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst hatten die Hessen Glück, als Zuma mit einem Kopfball nur um Zentimeter das Eintracht-Gehäuse verfehlte (49.). Sechs Minuten später traf Weissenberger nach einer Ochs-Flanke lediglich den Pfosten. Im Angesicht der drohenden Niederlage mühte sich die Arminia zwar, ein Aufbäumen um jeden Preis war aber nicht zu erkennen.

© SID

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