Fußball Bundesliga
Fenin vor Abschied aus Frankfurt

Eintracht Frankfurt lässt Angreifer Martin Fenin in der Winterpause möglicherweise zu einem anderen Klub ziehen. "Wir haben einen etablierten Stürmer zu viel", sagte Coach Skibbe.

Bankdrücker Martin Fenin steht beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt möglicherweise vor dem Abschied in der Winterpause. Der tschechische Nationalspieler, der bei den Hessen nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskommt, wird nach Angaben von Frankfurts Trainer Michael Skibbe voraussichtlich die Freigabe erhalten. "Wir haben einen etablierten Stürmer zu viel. Ich könnte mir vorstellen, dass der Verein da gesprächsbereit ist", sagte Skibbe.

Mehrere Bundesligisten sollen an dem 23 Jahre alten Angreifer, der vor drei Jahren für eine Ablösesumme von vier Mill. Euro von FK Teplice an den Main gewechselt war, interessiert sein. Als heißester Kandidat gilt derzeit der 1. FC Nürnberg, der wegen der langfristigen Verletzung von Albert Bunjaku vor Beginn der Rückrunde noch einmal aktiv werden will. Gespräche wurden aber angeblich noch nicht geführt. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir Verhandlungen geführt haben", sagte Nürnbergs Manager Martin Bader dem SID. Auch Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen wollte Verhandlungen mit dem Club nicht bestätigen.

Fenin besitzt bei der Eintracht noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012. Zuletzt hatte der Stürmer aber betont, dass für ihn nur ein Leihgeschäft in Frage käme, aber kein Verkauf. Neben Fenin scheint auch der österreichische Mittelfeldspieler Ümit Korkmaz bei den Frankfurtern keine Zukunft mehr zu haben.

Personalsorgen vor Dortmund-Spiel

Unterdessen muss die ersatzgeschwächte Eintracht im Heimspiel gegen Tabellenführer Borussia Dortmund am Samstag (15.30/ Sky und Liga total! live) möglicherweise erneut auf den Griechen Georgios Tzavellas verzichten. Der Außenverteidiger leidet an einer Kapselverletzung im Sprunggelenk und soll noch einmal genauer untersucht werden. Trotz der Personalnot in der Defensive kündigte Skibbe an: "Wir werden uns gegen Dortmund sicher nicht verstecken."

© SID

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