Fußball Bundesliga
Forsche Bremer sagen Bayern den Kampf an

Trotz eines Acht-Punkte-Rückstands auf Bayern München hat Bundesligist Werder Bremen weiter das Ziel Meisterschaft vor Augen. "Wir können an die Bayern noch herankommen", gibt sich Ex-Bayer Torsten Frings kämpferisch.

Bundesligist Werder Bremen hat den Kampf um die Meisterkrone noch längst nicht aufgegeben. "Wir können noch an die Bayern herankommen. Wenn der Kader zusammenbleibt, werden wir in den nächsten Jahren auch einmal Meister. Vielleicht ja schon in dieser Saison. Die Münchener werden auch noch Punkte lassen", sagt Nationalspieler Torsten Frings, der mit seinen Teamkollegen derzeit die Grundlagen für die Attacke im Trainingslager im türkischen Belek legt.

Auch Trainer Thomas Schaaf verkündete rund zwei Wochen vor Beginn der Bundesliga-Rückrunde via Sport Bild selbstbewusst und voller Optimismus: "So groß sind die Unterschiede zu den Bayern nicht. Wir sind zwar nicht so konstant wie die Bayern, die ganz andere Voraussetzungen haben. Aber wenn es für uns optimal läuft, können wir Meister werden. Das Potenzial dazu haben wir."

Dabei läuft die Vorbereitung auf die verbleibenden 17 Saisonspiele bei dem Tabellendritten gewohnt ruhig und konzentriert ab. Weder das Werben um Nationalstürmer Lukas Podolski noch die daraufhin klar geäußerten Abwanderungsgedanken von Nelson Valdez in Richtung des Hamburger SV sorgten innerhalb des Kaders für große Verunsicherung oder Unruhe.

Klose und Klasnic für alles offen

"Nelson braucht sich nicht in Frage zu stellen. Uns gegenüber hat er seine Unzufriedenheit auch gar nicht geäußert. Da der HSV Stürmer sucht, ist es doch klar, dass der eine oder andere Spielerberater ein Geschäft wittert", erklärt Sportdirektor Klaus Allofs und betrachtet auch die zaghaft geäußerten Wechsel-Gedanken der vertraglich über die Saison hinaus gebundenen Miroslav Klose ("Nach der WM kann man über alles reden und sich neue Ziele setzen") und Ivan Klasnic ("Der HSV ist immer eine Option") gelassen.

Zwar betont der Manager, dass bei Werder "niemand unverkäuflich" sei, doch Valdez ruderte inzwischen sogar selbst zurück. "Ich möchte meinen Vertrag bis 2007 erfüllen. Ich denke nur noch an die Rückrunde und an die WM und an nichts anderes mehr. Ich kann mir sogar vorstellen, noch zehn Jahre bei Werder zu bleiben", ließ der Angreifer aus Paraguay nach seinem Doppelpack zum 2: 1-Testspielsieg am Mittwoch gegen den Karlsruher SC verlauten.

Während es wohl keine kurzfristigen Abgänge geben wird, ist auch die zunächst angestrebte Verpflichtung des norwegischen Außenverteidigers Erlend Hanstveit von Brann Bergen keinesfalls in trockenen Tüchern. Der 24-Jährige konnte im Test gegen den KSC vor allem in der Offensive nicht überzeugen. "Er hat solide gespielt, muss aber mehr Initiative zeigen", urteilte Allofs.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%