Fußball-Bundesliga
Frankfurt auf dem Weg nach Europa

Eintracht Frankfurt hat einen großen Schritt Richtung Europa League gemacht und die Abstiegsangst bei Fortuna Düsseldorf weiter verstärkt.
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FrankfurtEintracht Frankfurt hat am Samstag mit 3:1 (1:0) gegen die nunmehr seit 10 Bundesliga- und 13 Auswärtsspielen sieglosen Fortunen aus Düsseldorf gewonnen. Die Tore vor 51.500 Zuschauern schossen Alexander Meier (30./87. Minute) und Srdjan Lakic (50.) für die Eintracht sowie Dani Schahin für die Fortuna (78.).

Beide Mannschaften schauen nun mit Spannung auf das Spiel zwischen dem SC Freiburg und dem FC Augsburg am Sonntag. Sollte der FCA dort etwas Zählbares holen, würden die Düsseldorfer bei nur noch zwei ausstehenden Partien auf den Relegationsplatz der Fußball-Bundesliga zurückfallen. Die Eintracht würde sich über ein solches Ergebnis eher freuen, da in diesem Fall im SC Freiburg ein weiterer direkter Konkurrent im Kampf um die Europapokal-Plätze nach Borussia Mönchengladbach (0:1 gegen Schalke) gepatzt hätte.

Die Frankfurter verdienten sich ihre gute Ausgangsposition im Saisonendspurt mit einer engagierten und vor allem in der ersten Halbzeit dominanten Leistung gegen Düsseldorf. Torwart-Oldie Oka Nikolov konnte trotz seiner Leistenprobleme mitspielen, im Angriff setzte Trainer Armin Veh erfolgreich auf die offensive Variante mit Lakic, der seinen Einsatz zuvor öffentlich eingefordert hatte („Ich bin kein Joker“). Diese Aufstellung war so etwas wie ein Signal für eine Frankfurter Daueroffensive, schon in der dritten Minute wurde ein Schuss von Sebastian Rode gerade noch rechtzeitig abgeblockt.

Anschließend näherte sich Torjäger Meier seinem 14. Saisontreffer Schritt für Schritt an. In der 13. Minute schoss er nach einer schönen Kombination über Russ und Jung noch knapp vorbei, in der 21. wurde seine nächste Großchance nur durch eine Abseitsstellung zunichtegemacht. Nach einer halben Stunde war der 30-Jährige dann per Abstauber erfolgreich, nachdem Fortuna-Torwart Fabian Giefer zunächst noch gegen den ungewohnt lauffreudigen Lakic pariert hatte.

Die Düsseldorfer hatten schon vor der Partie einige Nackenschläge zu verkraften. In Leon Balogun, Martin Latka und Johannes van den Bergh fielen drei Viertel der Stamm-Abwehrkette aus. Dazu ließ Trainer Norbert Meier zunächst Kapitän Andreas Lambertz und auch Torschütze Schahin auf der Bank. Der Abstiegskandidat versuchte sich zwar zu wehren und arbeitete sich in der ersten halben Stunde auch ein Eckballverhältnis von 5:1 heraus. Doch das Angriffsverhalten der Fortuna war lange Zeit an Harmlosigkeit nur schwer zu überbieten.

Und als die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit mit deutlich mehr Elan aus der Kabine kamen, dauerte es nur fünf Minuten, bis Lakic per Kopf nach einem Eckball von Takashi Inui zum 2:0 traf. Es war das erste Tor des Kroaten für die Eintracht seit seinem spektakulären Einstand vor drei Monaten im Spiel beim Hamburger SV.

Immerhin: Die Fortuna steckte auch nach diesem Rückschlag nicht auf und bemühte sich gegen nun nachlässig werdende Frankfurter um eine Wende. Mehr als das 1:2 kam dabei aber nicht heraus. Mit einem schönen Schlenzer machte Meier kurz vor Schluss dann alles klar. Und weil parallel dazu 1899 Hoffenheim noch zwei Tore in Bremen schoss, beträgt der Düsseldorfer Vorsprung auf Platz 17 nur noch zwei Punkte.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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