Fußball-Bundesliga
Frankfurt beendet Cottbuser Höhenflug

Eintracht Frankfurt hat seiner Auswärts-Misere ein Ende gesetzt und damit den Anschluss an die obere Tabellenregion der Bundesliga hergestellt. Der Uefa-Cup-Teilnehmer aus Hessen fuhr dank des 1:0 (1:0) bei Aufsteiger Energie Cottbus am elften Spieltag erstmals seit sechseinhalb Monaten wieder einen Sieg auf fremdem Platz ein und überflügelte mit nun 16 Punkten das bisherige Überraschungsteam aus der Lausitz (15 Zähler).

Der Japaner Naohiro Takahara (22.), der bereits am vergangenen Wochenende Matchwinner beim 1:0 über Borussia Mönchengladbach war, erzielte den Siegtreffer zum dritten Saisonsieg für die Eintracht. Für Cottbus bedeutete das 0:1 die erste Niederlage nach zuletzt drei Spielen ohne Pleite.

Die nur 12 755 Zuschauer sahen zunächst eine zerfahrene Partie mit vielen Fehlpässen. Frankfurt schien darauf bedacht zu sein, sich die Kräfte im dritten Spiel innerhalb der letzten sechs Tage einteilen zu wollen und überließ den Gastgebern mehr Spielanteile, blieb aber bei Kontern und Standards brandgefährlich. So setzte Marco Russ nach einem Freistoß von Albert Streit seinen Kopfball aus vier Metern an die Latte (10.).

Mit zunehmender Spieldauer gaben die Frankfurter ihre anfängliche Zurückhaltung auf und gingen durch einen Kopfballtreffer von Takahara verdient in Führung. Zuvor hatte der Japaner, den Trainer Friedhelm Funkel wegen der Mehrfachbelastung ebenso wie den zuletzt gesperrten Abwehrchef Aleksandar Vasoski, sowie Benjamin Huggel in die Startelf rotieren ließ, zwei klare Einschussmöglichkeiten ausgelassen (19./20.).

Cottbus war nach dem Rückstand zunächst vollkommen von der Rolle. Im Mittelfeld fehlten die Ideen, in der Abwehr machte sich der kurzfristige Ausfall des erkrankten Kapitän Kevin Mckenna, für den Vragel da Silva in die Mannschaft rückte, bemerkbar. Die Fans mussten bis zur 45. Minute warten, ehe eine Direktabnahme von Timo Rost nach einer Flanke von Vlad Munteanu für etwas Gefahr vor dem Eintracht-Tor sorgte. Doch Oka Nikolov konnte den Schuss aus sieben Metern parieren.

Auch nach dem Seitenwechsel war von einem Aufbäumen der Cottbuser zunächst wenig zu sehen. Die Eintracht konnte es sich sogar erlauben, einen Gang zurückzuschalten und dennoch torgefährlich zu bleiben. So zielte der starke Streit in der 52. Minute etwas zu hoch, vier Minuten später rettete da Silva vor dem einschussbereiten Alexander Meier. Erst als Energie-Trainer Petrik Sander mit Steffen Baumgart und dem Chinesen Jiayi Shao zwei frische Offensivkräfte brachte, wurden die Hausherren etwas zwingender. Baumgart war es auch, der in der 65. Minute mit einem Kopfball am gut aufgelegten Eintracht-Keeper Nikolov scheiterte.

© SID

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