Fußball Bundesliga
Frankfurt muss aus dem Trainingslager abreisen

Die anhaltende Verletzungsmisere bei Eintracht Frankfurt, hat den Bundesligisten dazu bewegt sein Trainingslager einen Tag früher als geplant abzubrechen. Besonders die Defensive bereitet Trainer Funkel Kopfzerbrechen.

Als Reaktion auf die anhaltende Personalnot ist Bundesligist Eintracht Frankfurt früher als ursprünglich geplant aus dem Trainingslager ins Herzlake abgereist. Trainer Friedhelm Funkel reiste bereits am Donnerstag mit seinem von Verletzungen gebeutelten Team zurück nach Frankfurt. Am Mittwoch standen Funkel im Trainingslager im Emsland acht Mann nicht zur Verfügung. "Die Vorbereitung verläuft alles andere als optimal", sagte Funkel.

Vor allem in der Abwehr wird die Personalnot der Hessen immer größer. So reiste zuletzt der griechische Nationalspieler Sotirios Kyrgiakos nach Athen, um eine hartnäckige Bauchmuskelzerrung behandeln zu lassen. Laut Funkel habe Kyrgiakos "Angst", da er vor einigen Jahren wegen einer ähnlichen Verletzung lange pausieren musste. "Deshalb haben wir ihm auch erlaubt, zu seinem Arzt nach Athen zu fliegen", erklärte der 53-Jährige.

Zudem kann die Eintracht nach Angaben von Funkel erst in "drei Monaten" wieder auf den Brasilianer Chris (Innenbandabriss im Knie) zurückgreifen. Innenverteidiger Aleksandar Vasoski (Nasenbeinbruch) und Außenverteidiger Patrick Ochs (Muskelfaserriss) sind ebenfalls angeschlagen. Im Angriff fällt zudem Marcel Heller wegen eines Ermüdungsbruchs noch mehrere Wochen aus.

Neuverpflichtungen nicht ausgeschlossen

Eintrachts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen kündigte am Donnerstag mit Blick auf den Saisonauftakt am 11. August gegen Hertha BSC und die Probleme im Abwehrbereich eine Neuverpflichtung für die Defensive an. "Wir sind in einer prekären Situation. Nicht ausgeschlossen, dass in den nächsten Tagen was passiert", sagte Bruchhagen dem kicker.

© SID

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