Fußball Bundesliga
Frankfurt unterliegt Cottbus

Eintracht Frankfurt musste sich am 28. Spieltag mit 1:3 (0:0) dem FC Energie Cottbus geschlagen geben. Ein Eigentor von Christoph Preuß, der sich bei der Aktion schwer verletzte, leitete die Niederlage der Hessen ein.

Eintracht Frankfurt hat im Abstiegskampf der Bundesliga wieder einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen: Die Hessen kassierten gegen den Konkurrenten Energie Cottbus mit 1:3 (0:0) ihre fünfte Heimniederlage und müssen damit sechs Spieltage vor Saisonende mit nur 31 Zählern weiter um den Klassenerhalt zittern. Dagegen hat sich die Lage im Tabellenkeller für die seit drei Spielen unbesiegten Lausitzer nach ihrem fünften Auswärtserfolg mit 35 Punkten auf dem Konto vorläufig etwas entspannt.

Unglücksrabe Preuß

Vor 45 074 Zuschauern sorgte Sergiu Radu (58.) mit seinem elften Saisontor zunächst für die glückliche Führung der Gäste. Zwar glich Mittelfeldspieler Alexander Meier (64.) mit seinem sechsten Saisontreffer für die Eintracht vorübergehend aus, doch Christoph Preuß besiegelte 14 Minuten vor dem Abpfiff mit einem Eigentor die Niederlage der zuvor viermal in Serie ungeschlagenen Gastgeber. Der Pechvogel erlitt bei der Aktion außerdem eine klaffende Risswunde am Oberschenkel und musste vom Platz getragen werden, ehe Vlad Munteanu (90.) alle Zweifel am Energie-Erfolg beseitigte.

Frankfurt stellte im ersten Abschnitt die aktivere Elf. Bereits nach 55 Sekunden hatte U21-Nationalspieler Marcel Heller nach einer schönen Flanke von Albert Streit freistehend die Chance zur Führung, doch sein Kopfball aus fünf Metern ging deutlich am Energie-Tor vorbei. Kurz darauf rettete der Ex-Frankfurter Ervin Skela in seinem ersten Spiel für Cottbus von Beginn an bei einem Schuss von Eintracht-Mittelfeldspieler Michael Fink auf der Linie (9.).

Die Ausfälle der Stammspieler Sotirios Kyrgiakos (Sperre) und Chris (Rückenprobleme) war der Eintracht zunächst kaum anzumerken. Dagegen hatte Cottbus ohne sein Innenverteidiger-Duo Kevin Kckenna und Igor Mitreski (beide Gelbsperre) vor allem in der Anfangsphase einige Abstimmungsprobleme in der Defensive. Auch im Angriff blieben die Lausitzer bis auf einen Schuss von Steffen Baumgart (17.), den Eintracht-Keeper Oka Nikolov glänzend parierte, über weite Strecken harmlos.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verflachte die Partie zunächst zusehends. Während sich die Elf von Trainer Petrik Sander weiter auf ihre wenigen Konter konzentrierte, fehlte den Hausherren bei ihren Offensivbemühungen die Durchschlagskraft. Nach einem verunglückten Kopfball von Frankfurts Fink über die eigene Abwehr hinweg verwandelte Radu dann völlig überraschend mit dem linken Fuß zur Führung. Nur sechs Minuten später sorgte Meier per Kopf für den Ausgleich, doch das Missgeschick von Preuß in einer unübersichtlichen Situation im Frankfurter Strafraum und Munteanu zerstörten alle Hoffnungen der Eintracht auf wenigstens einen Punkt.

© SID

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