Fußball Bundesliga
Frankfurter Befreiungsschlag in Stuttgart

DFB-Pokalfinalist Eintracht Frankfurt hat im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Befreiungsschlag gelandet: Beim VfB Stuttgart gab es einen 2:0-Auswärtserfolg.

Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht und eine gelungene Generalprobe für das DFB-Pokalfinale am kommenden Samstag gefeiert. Die Hessen gewannen am 31. Spieltag mit 2:0 (0:0) beim VfB Stuttgart. Für die Schwaben ist die Hoffnung auf die erneute Qualifikation für den Uefa-Cup damit vier Tage nach der Vertragsverlängerung von Trainer Armin Veh wohl endgültig begraben.

Alexander Meier (59.) und Ioannis Amanatidis per Foulelfmeter (61.) sorgten mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Vor dem Strafstoß hatte Stuttgarts Innenverteidiger Matthieu Delpierre den Frankfurter Christopher Reinhard im Strafraum zu Fall gebracht.

Eine Woche vor dem Pokalendspiel gegen Bayern München zeigte die ohne sechs Stammspieler angetretene Frankfurter "Notelf" eine couragierte Leistung. In der Defensive ließ die Eintracht wenig zu, im Angriff hätte Amanatidis gegen seinen ehemaligen Klub früh für die Führung sorgen können. Erst verfehlte der Grieche mit einem Kopfball das Tor (28.), zehn Minuten später scheiterte er mit einem Schuss an Nationalkeeper Timo Hildebrand.

Die Stuttgarter enttäuschten vor der Saison-Rekordkulisse von 56 000 Zuschauern im ausverkauften Gottlieb-Daimler-Stadion vor allem in der ersten Halbzeit auf der ganzen Linie. Ohne Ideen und Laufbereitschaft konnte sich der VfB kaum gefährlich in Szene setzen, lediglich Silvio Meißner (14.) und Danijel Ljuboja (33.) kamen zu Torgelegenheiten.

Eintracht-Coach Friedhelm Funkel musste auf Kapitän Jermaine Jones, Chris, Ex-Nationalspieler Marko Rehmer, Francisco Copado (alle verletzt) und den gesperrten Benjamin Köhler verzichten. Beim VfB war der Portugiese Fernando Meira nach abgelaufener Gelb-Sperre wieder dabei. VfB-Kapitän Zvonimir Soldo, der Meira zuletzt in der Innenverteidigung vertreten hatte, nahm seinen Platz im defensiven Mittelfeld wieder ein. Für den formschwachen Ludovic Magnin spielte Youngster Andreas Beck auf der linken Abwehrseite.

Nach dem Seitenwechsel setzte Veh auf Offensive und brachte in Cacau einen dritten Stürmer. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung traf der Brasilianer mit einem Volleyschuss nur die Latte (54.). In der leichten Drangperiode der Stuttgarter trafen jedoch schließlich Meier und Amanatidis, der sein elftes Saisontor erzielte, für die Eintracht.

© SID

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