Fußball Bundesliga
Frankfurter Jones liebäugelt mit Vereinswechsel

Im Vertragspoker mit Eintracht Frankfurt fühlt sich Jermain Jones ungerecht behandelt. "Gut möglich, dass ich eine Offerte annehmen werde", sagte der Mittelfeldspieler, dem ein Angebot von Schalke 04 vorliegt.

Jermaine Jones will Eintracht Frankfurt verlassen. Der verletzte Mittelfeldspieler fühlt sich bei den Vertragsverhandlungen mit dem Bundesligisten ungerecht behandelt. Der 25-Jährige, der nach einer Meniskusoperation noch mindestens drei Wochen ausfallen wird, hat unter anderem ein Angebot von Tabellenführer Schalke 04 vorliegen.

"Es stimmt, Schalke ist dabei. Gut möglich, dass ich nächste oder übernächste Woche eine Offerte annehmen werde", sagte der Eintracht-Kapitän der Bild-Zeitung und fügte hinzu: "Wenn Eintracht noch ein Gespräch wünscht, können wir uns gerne unterhalten. Wenn nicht, ist das Thema eben durch."

Zuletzt hatte Jones-Berater Roger Wittmann einen Termin mit Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen platzen lassen, weil er geschäftlich in Brasilien zu tun hatte. "Mein Berater hat bei Bruchhagen angerufen und den Termin abgesagt. Ich finde es zum Kotzen, dass ich jetzt wieder als böser Bube hingestellt werde. Das lasse ich mir nicht gefallen", sagte Jones.

Nach Ioannis Amanatidis, der wegen einer Knieprellung am Samstag beim 1. FC Nürnberg (15.30 Uhr/live bei arena) nicht zur Verfügung steht, sorgt in Jones ein weiterer Eintracht-Profi im Abstiegskampf für Unruhe. Allerdings gab es für Trainer Friedhelm Funkel am Dienstag auch positive Nachrichten. So werden in Nürnberg aller Voraussicht nach Abwehrchef Sotorios Kyrgiakos und Keeper Markus Pröll wieder in der Anfangsformation stehen. Der Grieche Kyrgiakos hat seine Grippe auskuriert, Pröll seine Rippenprellung überwunden.

© SID

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