Fußball Bundesliga
Frankfurts Pröll setzt auf Schutzpanzer aus Karbon

Mit einem Schutzpanzer aus Karbon will Markus Pröll seinen lädierten Oberkörper besser schützen: Der Torhüter von Eintracht Frankfurt leidet seit sechs Wochen an einer Blessur an den Rippen.

Markus Pröll lässt nichts unversucht, um Bundesligist Eintracht Frankfurt im Abstiegskampf möglichst bald wieder zur Verfügung zu stehen. Der erneut an einer hartnäckigen Rippenverletzung laborierende 27 Jahre alte Schlussmann hat sich mittlerweile einen "Schutzpanzer" aus Karbon anfertigen lassen. Trainiert hat Pröll mit der Hilfsschale, mit der der Schalker Mladen Krstajic wegen seiner gebrochenen Rippe seit Wochen spielt, aber noch nicht.

Ungeklärt ist bei Pröll nach wie vor die genaue Ursache der vor rund sechs Wochen zum dritten Mal aufgebrochenen Blessur im Bereich des Brustkorbs. Nachdem sich der Frankfurter Schlussmann in den vergangenen zwei Wochen beim Kölner Spezialisten Dr. Peter Schäferhoff aufgehalten hat, ist er derzeit in München. "Ich hole die Meinung von einem weiteren Neurologen und einem weiteren Orthopäden ein", sagte Pröll der FAZ: "Es wird vermutet, dass es sich um eine Gelenkentzündung im hinteren Rippenbereich handelt."

Sein letztes Bundesligasspiel hatte der Ex-Kölner am 3. Februar gegen den FSV Mainz 05 (0:0) bestritten. Seitdem wird der in der Vorrunde überragende Pröll, der in der laufenden Bundesliga-Saison bislang auf 14 Einsätze kam, von Eintrachts Ersatztorhüter Oka Nikolov vertreten. Ob Frankfurts Nummer eins in der anstehenden und richtungweisenden Partie bei Borussia Mönchengladbach am 31. März sein Comeback feiern kann, ist derzeit noch ungewiss.

© SID

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