Fußball Bundesliga
Frauen-Bundesliga steht Herzschlagfinale bevor

Der FCR Duisburg und 1. FFC Frankfurt gewannen ihre Spiele am 20. Spieltag souverän. Nun werden die beiden Teams den Deutschen-Meister-Titel wohl im direkten Duell ausspielen.

In der Frauen-Bundesliga bahnt sich ein Herzschlagfinale an. Das Titelrennen wird voraussichtlich am vorletzten Spieltag am 8. Juni entschieden, wenn der derzeitige Spitzenreiter FCR Duisburg und Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt aufeinandertreffen. Die Duisburgerinnen besiegten am 20. Spieltag den 1. FC Saarbrücken mühelos mit 3:0 (2:0) und haben mit 49 Punkten zumindest noch bis Mittwoch die Tabellenführung inne.

Uefa-Cup-Sieger Frankfurt (47 Zähler) kam zu einem 7:1 (5:0)-Kantersieg beim Schlusslicht SG Wattenscheid 09 und könnte mit einem Sieg im Nachholspiel am Mittwoch gegen Saarbrücken die Duisburgerinnen ausgerechnet vor dem Gipfeltreffen am kommenden Wochenende von der Spitze verdrängen. "Das war ein wichtiger Schritt in Richtung neuerliche Meisterschaft. Am Mittwoch wollen wir nachlegen, um dann selbstbewusst in das Spiel in Duisburg zu gehen", erklärte Frankfurts Manager Siegfried Dietrich.

Prinz erzielt Hattrick

Vor 400 Zuschauern in Wattenscheid gelangen der dreimaligen Weltfußballerin Birgit Prinz (23./67./69.) gleich drei Treffer, ihre Nationalmannschafts-Kollegin Kerstin Garefrekes war zweimal erfolgreich (7./31.). Prinz (21 Tore) verkürzte damit den Rückstand auf die in der Bundesliga-Torschützenliste führende Duisburgerin Inka Grings (24) von fünf auf drei Treffer.

Stürmerin Grings traf beim Sieg des FCR vor 1 488 Zuschauern gegen Saarbrücken zum 2:0 (20.). Simone Laudehr (11.) sowie Stefanie Goddard (71.) machten den Pflichtsieg des Meisters von 2000 perfekt. Eine peinliche 2:7 (0:2)-Klatsche kassierte Ex-Meister Turbine Potsdam im Verfolgerduell bei Bayern München. Die Süddeutschen zogen damit in der Tabelle an Potsdam vorbei und sind Dritter. Spielerin des Tages war die vierfache Torschützin Stefanie Mirlach (20./79./86./90.).

Hamburg verpasst Sprung ans rettende Ufer

Der SC Bad Neuenahr behauptete seinen fünften Rang durch ein 4:1 (2:0) beim SC Freiburg, während sich auch Verfolger SG Essen-Schönebeck beim 4:2 (1:0) bei der TSV Crailsheim keine Blöße gab. Der Tabellenvorletzte Hamburger SV unterlag dem VfL Wolfsburg 1:2 (1:1) und verpasste die Chance auf den Sprung ans rettende Ufer.

© SID

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