Fußball Bundesliga
Fuchs: "Natürlich sind wir sehr erleichtert"

Erst im Endspurt hat der VfL Wolfsburg bei Alemannia Aachen den Klassenerhalt in der Bundesliga praktisch unter Dach und Fach gebracht. Manager Klaus Fuchs ist zwar erleichtert, sieht aber keinen Grund zum Feiern.

Der VfL Wolfsburg hat es am Aachener Tivoli spannend gemacht. Nach einem 0:2-Rückstand kamen die Niedersachsen erst in der Schlussphase auf Touren und fuhren bei der Alemannia mit zwei späten Treffern den voraussichtlich entscheidenden Zähler zum Verbleib in der Bundesliga ein. Nach dem Nervenspiel äußerte sich VfL-Manager Klaus Fuchs im Interview zur Situation bei den "Wölfen".

Frage: "Herr Fuchs, durch das 2:2 bei Alemannia Aachen hat der VfL Wolfsburg den Klassenerhalt praktisch sicher und sich ein Herzschlagfinale gegen den Abstieg wie in der vergangenen Saison erspart. Wie groß ist die Erleichterung bei Ihnen?"

Klaus Fuchs: "Natürlich sind wir sehr erleichtert. Das Spiel in Aachen war ja schon ein Endspiel. Da war ich schweißgebadet. Aber es spricht absolut für die Mannschaft, wie sie nach dem 0:2 nie aufgegeben und die Wende geschafft hat."

Frage: "Werder Bremen ist aus dem Meisterrennen ausgeschieden. Wird das abschließende Spiel gegen die Bremer nun nur noch ein Freundschaftsspiel mit anschließender Feier wegen des Klassenerhalts?"

Fuchs: "Wenn man die Saison und unsere Ansprüche sieht, gibt es eigentlich keinen Anlass für eine Feier. Und ein Freundschaftsspiel wird es auch nicht. Bremen kämpft noch um Platz zwei, und auch für uns ist es wichtig, uns nach einer solchen Saison ordentlich von unseren Zuschauern zu verabschieden."

Frage: "Unter der Woche hat es zahlreiche Spekulationen über die Zukunft von Trainer Klaus Augenthaler gegeben. Wird er nach dem Klassenerhalt seinen Vertrag bis 2009 nun doch erfüllen?"

Fuchs: "Das entscheide nicht ich, das entscheiden die entsprechenden Gremien. Sie werden sich sicher nach der Saison zusammensetzen. Dann werden wir die Saison analysieren und uns erklären. Das gilt auch für mich."

Frage: "Stehen Sie denn auf der Seite des Trainers?"

Fuchs: "Eines ist klar. Die Mannschaft hat in dieser Saison kein einziges Mal gegen den Trainer gespielt. Das sollte man auf jeden Fall bedenken."

Frage: "Mit seiner eigenwilligen Pressekonferenz von 42 Sekunden, bei der er sich selbst die Fragen stellte und sie kurz beantwortete, schien Augenthaler unter der Woche weitere Angriffsfläche zu bieten. Man könnte aber auch sagen, er hat den Druck von der Mannschaft genommen..."

Fuchs: "Er hat auf jeden Fall den Druck von der Mannschaft genommen. Und das war auch nicht ganz unüberlegt. Ich war vor dem Spiel bei der Mannschaft im Hotel und sie war bei aller Nervenanspannung überhaupt nicht verkrampft. Offenbar hat es also funktioniert."

© SID

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