Fußball Bundesliga
Für Ribery steht die nächste Operation an

Wie geplant muss sich Bayern Münchens Starspieler Franck Ribery Ende der Woche erneut unters Messer legen. Dem Franzosen wird dabei eine Schraube entfernt.

Franck Ribery vom deutschen Rekordmeister Bayern München wird voraussichtlich am Freitag erneut an seinem Syndesmoseband operiert. Wie nach dem ersten Eingriff vor rund sechs Wochen geplant, wird dem französischen Nationalspieler dabei eine Schraube entfernt, die das linke Fußgelenk stabilisiert. Ribery, der derzeit noch einen Gips trägt, soll Anfang oder Mitte September wieder fit sein.

Zumindest vorerst verzichten muss Trainer Jürgen Klinsmann auch auf Luca Toni, Tim Borowski und Jörg Butt, die nicht mit zum Freundschaftsspiel am Donnerstag (12.30 Uhr Mesz/live auf N24) gegen den Kooperationspartner Urawa Red Diamonds nach Japan reisten und derzeit an der Säbener Straße ein Reha-Programm absolvieren.

Toni laboriert an einer Muskelverhärtung in der Wade und droht für das Spiel um den Franz-Beckenbauer-Cup gegen Inter Mailand am 5. August genauso auszufallen wie Borowski (Innenbanddehnung) und Butt (muskuläre Probleme).

Verletztes Trio auch für Pokalspiel fraglich

Die Chancen auf ein Mitwirken des Trios seien "sehr, sehr gering", sagte Klinsmann. In der kommenden Woche werde "einer nach dem anderen" auf dem Platz zurückkehren. Damit scheint auch ein Einsatz im Pokalspiel am 10. August beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt zumindest fraglich.

Unterdessen hat Klinsmann vor zu hohen Erwartungen an die Mannschaft in der Anfangsphase der Saison gewarnt. Zum Pokalspiel in Erfurt und zum Bundesliga-Start gegen den Hamburger SV könnten die wegen ihrer Nationalmannschaftseinsätze später ins Training eingestiegenen Profis "noch nicht da sein, wo sie hingehören. Es geht jetzt darum, dass sie so schnell wie möglich ihren Rückstand aufholen und in den Rhythmus kommen. Das wird erst passieren, wenn die Saison schon läuft." Bis die Mannschaft seine Spiel-Philosophie umsetzen könne, werde es sogar "ein paar Monate" dauern, sagte der Trainer.

Zudem betonte Klinsmann erneut, dass es in der gesamten Saison "einen permanenten Wettkampf" geben werde. "Die Spieler werden sich ständig neu definieren, ständig neu hinterfragen müssen. Der Fußball lebt im Ist-Zustand. Man schaut nur auf das, was morgen, nächste Woche oder nächsten Monat kommt. Was hinter uns liegt, hat überhaupt keine Bedeutung mehr", wird Klinsmann auf der Internetseite des Vereins zitiert.

© SID

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