Fußball Bundesliga
Funkel soll bis 2010 in Frankfurt bleiben

Friedhelm Funkel soll bis Juni 2010 Trainer von Eintracht Frankfurt bleiben. Ein entsprechender Beschluss des Vorstandes wurde dem Aufsichtsratsboss Herbert Becker mitgeteilt.

Trainer Friedhelm Funkel steht bei Bundesligist Eintracht Frankfurt nach dem wochenlangen Tauziehen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat unmittelbar vor einer Vertrags-Verlängerung bis Ende Juni 2010. Wie die Hessen am Mittwoch in einer Pressemitteilung erklärten, hat der dreiköpfige Vorstand dem Aufsichtsrat den einstimmigen Beschluss der vorzeitigen Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrags von Funkel dem Aufsichtsratsboss Herbert Becker in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt.

Zuvor hatten sich Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Funkel in einem Gespräch endgültig auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Dass der Aufsichtsrat diese Einigung mit seinem Veto noch torpediert, scheint ausgeschlossen. "Friedhelm Funkel ist unsere Lokomotive. In den fünf Jahren, die ich bei der Eintracht tätig bin, wurde aber keiner von 100 Vorschlägen des Vorstands abgelehnt. Wir haben uns immer geeinigt", erklärte Bruchhagen.

Endgültiger Vollzug noch vor dem Rückrundenstart

Der 55-jährige Funkel geht damit aller Voraussicht nach bei den Hessen in sein sechstes Jahr und löst am 1. Juli 2009 den früheren DFB-Teamchef Erich Ribbeck als Rekord-Trainer in Frankfurt ab. In den kommenden Tagen bis zum Rückrundenstart der Eintracht am Samstag bei Ligakonkurrent Hertha BSC Berlin (15.30 Uhr/live bei Premiere) soll das Kontrollgremium nun den neuen Einjahres-Vertrag, der Funkel rund 800 000 Euro pro Jahr bringen soll, absegnen.

Dazu müsste der Aufsichtsrat allerdings eine Sondersitzung einberufen. Denn die turnusmäßige Klausurtagung ist ursprünglich erst für den 6. Februar, einen Tag vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln, angesetzt.

Dass der Aufsichtsrat zuletzt Kritik am Trainer geübt hatte, soll die zukünftige Zusammenarbeit laut Funkel nicht trüben. "Egal wo man Trainer ist, es gibt immer Leute, die manche Dinge anders sehen, aber das ist ein völlig normaler demokratischer Vorgang", meinte Funkel.

© SID

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