Fußball Bundesliga
Geduld hat in Nürnberg oberste Priorität

Sportdirektor Martin Bader hat nach der Verpflichtung von Trainer Hans Meyer die Fans des 1. FC Nürnberg um Geduld gebeten. "Wir sind realistisch genug, um zu wissen, dass es ganz schwer wird."

Beim 1. FC Nürnberg hat nach der Verpflichtung von Trainer Hans Meyer im Kampf gegen den Abstieg Geduld oberste Priorität. "Man darf nicht erwarten, dass durch die Verpflichtung von Hans Meyer die Mannschaft plötzlich ganz anders spielt", sagte der 37-Jährige und fügte in Bezug auf den angestrebten Klassenerhalt hinzu: "Wir sind realistisch genug, um zu wissen, dass es ganz schwer wird. Das werden wir uns auch nicht schönreden."

Während in Meyer ein Hoffnungsträger angeheuert hat, kehrt ein anderer zurück. Torjäger Marek Mintal, in der vergangenen Spielzeit mit 24 Treffern erfolgreichster Schütze der Bundesliga, hat das Lauftraining wieder aufgenommen. Der Slowake hatte sich im September einen Mittelfußbruch zugezogen. "Wir gehen davon aus, dass Marek erst wieder in der Rückrunde spielen kann", bremste Bader auch hier die Erwartungen.

Derweil vermeldete der "Club" die Verpflichtung eines zweiten Co-Trainers. Neben Dieter Lieberwirth wird künftig Jürgen Raab Chefcoach Meyer assistieren. Der 47-jährige Fußball-Lehrer erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Raab kennt Meyer aus der gemeinsamen Zeit beim FC Carl Zeiss Jena, mit dem beide 1981 im Europacup-Finale der Pokalsieger gegen Dynamo Tiflis standen. Der 20-malige DDR-Nationalspieler (zwei Tore) stand zuletzt von 2001 bis 2004 als Trainer bei Sachsen Leipzig unter Vertrag.

© SID

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