Fußball Bundesliga
Geideck: "An die einfachen Dinge halten"

Immer tiefer rutscht Arminia Bielefeld in die Abstiegszone. Wie die Ostwestfalen die Abstiegsränge wieder verlassen wollen, verrät Neu-Trainer Frank Geideck im Interview.

Für Frank Geideck kommt es gleich knüppeldick. Der neue Trainer von Arminia Bielefeld muss die 1:2-Niederlage bei Energie Cottbus verdauen, glaubt aber dennoch an die Trendwende.

Frage: "Herr Geideck, wie haben Sie das Spiel Ihrer Mannschaft gesehen?"

Geideck: "Wir haben zunächst alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben schnell mit 1:0 geführt, aber wir müssen anschließend einfach das zweite Tor machen. Dann ist die Angst zu verlieren, nicht mehr so groß."

Frage: "Warum hat die Mannschaft nach der Pause den Faden verloren?"

Geideck: "Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir gute Torchancen, die wir leider nicht nutzen konnten. Danach wurde der Druck der Gastgeber größer, der Ausgleich lag in der Luft. Energie hat zudem offensiv eingewechselt, und wir hatten mit den langen Bällen der Gastgeber unsere Probleme."

Frage: "Ihr Team ist auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Wie groß ist die Enttäuschung?"

Geideck: "Die Enttäuschung ist bei uns allen sehr groß. Die Mannschaft ist jetzt niedergeschlagen und frustriert, weil sie für ihren guten Auftritt in der ersten Halbzeit nicht belohnt wurde."

Frage: "Wo muss man als Trainer nun den Hebel ansetzen?"

Geideck: "Wenn die Lage kompliziert ist, und sie ist jetzt kompliziert, dann muss man sich an die einfachen Dinge halten. Wir werden vielleicht in der kommenden Woche ein Trainingslager abhalten. Sollte ich mich dafür entscheiden, werde ich aber zunächst die Mannschaft davon unterrichten."

Frage: "Wie gehen Mannschaft und Sie als noch neuer Bundesliga-Coach mit der angespannten Lage um?"

Geideck: "Die Situation, in der wir uns jetzt befinden, habe ich schon in der vergangenen Woche realisiert. Wir haben jetzt elf Spiele in Folge nicht gewonnen, das ist schon ein negativer Lauf. Aber die Mannschaft hat in der ersten Hälfte gezeigt, dass sie damit grundsätzlich umgehen kann."

© SID

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