Fußball Bundesliga
"Geißböcke" gehen auch auf der Alm leer aus

Trotz früher Führung gab es für den 1. FC Köln auch im Gastspiel bei Arminia Bielefeld nichts zu holen. Beim Ex-Klub von Trainer Uwe Rapolder unterlagen die "Geißböcke" 2:3 (1:0) und überwintern damit auf Platz 16.

Nach dem zwölften Spiel in Folge ohne Sieg muss der 1. FC Köln in der Bundesliga auf einem Abstiegsplatz überwintern. Der Aufsteiger verlor bei Arminia Bielefeld 2:3 (1:0), kassierte damit die neunte Niederlage in den letzten zwölf Partien und hat mit nur zwölf Punkten die schlechteste Erstliga-Hinrunde der Vereinsgeschichte fabriziert. Der letzte FC-Sieg datiert vom 17. September (2:1 gegen Borussia Mönchengladbach). Für Kölns Trainer Uwe Rapolder dürften es nach der Pleite bei seinem alten Klub ungemütliche Festtage werden.

Doppelpack durch Bielefelder Fink

Vor 26 601 Zuschauern im Bielefelder Stadion drehten die Gastgeber die Partie innerhalb von nur acht Minuten. Zunächst glich Neuzugang David Kobylik mit seinem ersten Bundesligator in der 52. Minute mit einem herrlichen Heber aus 16 Metern zum 1:1 aus. Danach sorgte Mittelfeldspieler Michael Fink mit einem Doppelpack (54. und 59.) für eine komfortable Führung der Ostwestfalen, die als einer der vor der Saison hochgehandelten Abstiegskandidaten mit nun 20 Punkten im Tabellenmittelfeld überwintern. Der 1. FC Köln war bereits nach 48 Sekunden durch Routinier Christian Springer in Führung gegangen. Matthias Scherz konnte mit seinem vierten Saisontor noch verkürzen (72.).

Der FC zeigte sich in Bielefeld sehr engagiert und kompensierte die Ausfälle von Stürmerstar Lukas Podolski und Imre Szabics sowie fünf weiterer Stammkräfte scheinbar problemlos, wobei die Führung dem FC entgegenkam. Bei zeitweiligem Schneefall und schwer zu bespielendem Platz waren die Gäste vor allem in der Innenverteidigung mit Lukas Sinkiewicz und Marvin Matip sehr konzentriert und ließen in der ersten Hälfte keine Strafraumsituationen der Bielefelder zu.

Lediglich Distanzschüsse von Isaac Boakye (20.) und Heiko Westermann (34.) sprangen dabei heraus. Die Gastgeber zeigten zwar im Angriff über den Südafrikaner Sibusiso Zuma und Kobylik gute Ansätze, waren aber fehlerhaft in der Abwehr. Diese Abspielfehler von Marcio Borges konnten unter anderem von Albert Streit (28.) jedoch nicht genutzt werden.

Kölner bei Kontern anfällig

Als die Partie in der zweiten Hälfte ähnlich zu verlaufen schien, brach innerhalb kürzester Zeit das Unheil über die Gäste herein. Nach den drei Gegentoren kamen die Kölner, bei denen Youssef Mokhtari und Dimitrios Grammozis als neue Kräfte gebracht wurden, wieder etwas besser ins Spiel, waren für Konter der Arminia immer anfällig.

© SID

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