Fußball Bundesliga
Gladbach bestraft Neuville für öffentliche Kritik

Oliver Neuville hat seinem Frust öffentlich Luft gemacht, was seinem Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach nicht geschmeckt hat. Der Nationalspieler muss eine Geldstrafe bezahlen.

Für Oliver Neuville von Borussia Mönchengladbach ist dessen öffentliche Kritik an seinen Teamkollegen zu einem teuren "Spaß" geworden. Das Bundesliga-Schlusslicht belegte den Nationalspieler mit einer Geldstrafe. "Was Olli gemacht hat, war nicht in Ordnung. Er ist ein Teil des Teams und muss so was erstmal intern äußern", begründete Trainer Jos Luhukay im Express die Strafe für den Stürmer, die nach Angaben der Zeitung 5 000 Euro betragen soll. Vereinssprecher Markus Aretz bestätigte auf Anfrage des Sport-Informations-Dienst (sid) zwar die Strafe, dementierte aber die Höhe der Geldbuße.

Neuville hatte nach der 0:1-Niederlage der Gladbacher gegen den Hamburger SV harsche Kritik an seinen Mitspielern geübt. "Ich bin froh, wenn einige weg sind. Zuletzt hatte ich den Eindruck, einigen ist scheißegal, ob Borussia in der ersten oder zweiten Liga spielt", sagte der WM-Teilnehmer, der auch im Fall des Abstiegs bei Borussia bleiben wird.

Neuville, der nach einer Leistenoperation zu Jahresbeginn in der Rückrunde noch nie in der Startelf stand, wird den Borussen aller Voraussicht nach auch am Sonntag im Punktspiel bei Hannover 96 wegen einer Bauchmuskelzerrung sowie einer Achillessehnenreizung fehlen. Auch Torhüter Kasey Keller (Muskelbündelriss), Filip Daems (Fuß-Operation) und Alexander Baumjohann (Innenmeniskus-Einriss) stehen Luhukay in Hannover nicht zur Verfügung.

© SID

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