Fußball Bundesliga
Gladbach stellt solide Bilanz vor

Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat am Montag auf der Mitgliederversammlung eine solide Bilanz präsentiert. Einem Ertrag von 59,18 Mill. Euro stehen Ausgaben von 54,32 Mill. gegenüber.

Am Montag konnte Bundesligist Borussia Mönchengladbach nach einer durchwachsenen Saison auf der Mitgliederversammlung mit einer soliden Bilanz glänzen. Am Wochenende hatte der Club vom Niederrhein Trainer Horst Köppel entlassen und sucht derzeit nach einem Nachfolger.

Die Borussia VfL 1900 Mönchengladbach Gmbh verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 einen Gewinn von 1,91 Mill. Euro (4,8 Mill. vor Steuern). Damit konnte das Rekordergebnis des Vorjahres (3,7 vor Steuern) noch einmal verbessert werden. Einem Ertrag von 59,18 Mill. Euro standen Gesamtaufwendungen in Höhe von 54,32 Mill. gegenüber.

Auch im kommenden Jahr will sich der Klub keine großen Sprünge leisten. "Wir werden so wie bisher in kleinen Schritten weitermachen", sagte Geschäftsführer Stephan Schippers. Ligakonkurrent Werder Bremen solle dabei laut Schippers als Vorbild dienen: "Hut ab vor diesem Verein. Werder hat sich kontinuierlich entwickelt, das wollen wir auch tun."

Auch weitere Zahlen belegen, dass der fünfmalige deutsche Meister auf solider Basis wirtschaften kann. 230 Sponsoringpartner spülten der Borussia 18,5 Mill. Euro in die Kassen. Der Gewinn aus dem Verkauf von Fanartikeln stieg um etwa eine Million auf 5,6 Mill. Euro. Allein der Zuschauerschnitt fiel in der abgelaufenen Saison leicht auf 47 750 Fans pro Spiel.

Trainingsauftakt in die neue Saison ist am 1. Juli. Vom 2. bis 8. Juli ist ein Trainingslager in Bad Kleinkirchheim/Österreich geplant. Offizielle Saisoneröffnung wird am 29. Juli mit einem Spiel gegen den türkischen Meister Galatasaray Istanbul gefeiert. Wer dann neuer Trainer sein wird, steht weiter in den Sternen. Schippers: "Wir haben mit der Suche nach einem Nachfolger für Horst Köppel am Sonntag begonnen und werden uns Zeit lassen." Im Gespräch sind unter anderem Christoph Daum, Ralf Rangnick und Thomas von Heesen.

© SID

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