Fußball Bundesliga
"Halbzeit-Meisterschaft" geht an Potsdam

In der Frauenfußball-Bundesliga hat Turbine Potsdam nach einem 2:0-Sieg gegen Wolfsburg die "Halbzeit-Meisterschaft" geholt. Auch der FCR Duisburg und der 1. FFC Frankfurt siegten.

Das führende Trio der Frauenfußball-Bundesliga hat sich am 11. Spieltag keine Blöße gegeben. Titelverteidiger Turbine Potsdam bleibt nach einem 2:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg Tabellenführer und sicherte sich mit 29 Zählern nach der Hinrunde die inoffizielle "Halbzeit-Meisterschaft".

Punktgleich hinter Turbine lauert der FCR Duisburg. Der Uefa-Cup-Sieger machte durch einen 7:0 (3:0)-Kantersieg gegen Vize-Meister Bayern München in der Tordifferenz weiter Boden gut. Platz drei zementierte Ex-Titelträger 1. FFC Frankfurt mit einem 5:2 (3:1) gegen den SC Bad Neuenahr. Die Hessinnen haben nach der Hinrunde fünf Punkte Rückstand auf das Spitzenduo.

Im Tabellenkeller konnte die SG Essen-Schönebeck durch ein 3:2 (1:1) gegen das Schlusslicht SC Freiburg wichtige Zähler einfahren und tauschte die Plätze mit Tennis Borussia Berlin (0:1 beim Hamburger SV). Der Tabellenachte USV Jena gewann das Duell gegen Verfolger 1. FC Saarbrücken mit 3:1 (2:0).

Grings baut Führung in Torschützenliste aus

Europameisterin Fatmire Bajramaj (2.) und Nadine Kessler (59.) brachten für Potsdam den eher glanzlosen Sieg unter Dach und Fach. Mit ihren Saisontreffern 17 und 18 baute indes Duisburgs Nationalspielerin Inka Grings (13./85., Foulelfmeter) ihre Führung in der Bundesliga-Torschützenliste aus. Neben Grings traf für Duisburg noch Simone Laudehr (38./64.) doppelt. "Wir waren von Anfang an heiß auf den Sieg. Wir haben sogar noch etwas für unser Torverhältnis getan und können ein positives Fazit nach der Halbserie ziehen", sagte FCR-Trainerin Martina Voss.

Ihre zuletzt bestechende Form nach rund einjähriger Verletzungspause stellte einmal mehr Conny Pohlers unter Beweis. Die Offensivspielerin (14./42.) erzielte beim deutlichen Erfolg der Frankfurterinnen vor 1 310 Zuschauern im Stadion am Brentanobad ebenso wie Weltmeisterin Kerstin Garefrekes (53./78.) zwei Tore.

© SID

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