Fußball Bundesliga
Hamburg bleibt im Meisterschaftsrennen

Der Hamburger SV bleibt nach einem 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen Hannover 96 weiter im Rennen um die deutsche Meisterschaft. Mladen Petric erzielte beide Tore für die Hamburger.

Angstgegner besiegt, Anschluss gehalten: Dank zweier Tore von Mladen Petric ist der Hamburger SV weiter mitten im Titelrennen der Bundesliga. Die Hanseaten gewannen das Nordderby gegen Hannover 96 mit 2:1 (1:0), verbesserten sich wieder auf den dritten Tabellenplatz und feierten damit auch eine gelungene Generalprobe für das Halbfinalspiel im DFB-Pokal am Mittwoch gegen Werder Bremen.

Führungstor für den HSV bereits nach 63 Sekunden

Vor 56 554 Zuschauern in der fast ausverkauften Hamburger WM-Arena legte Petric bereits nach 63 Sekunden mit seinem Führungstreffer den Grundstein zum hochverdienten Erfolg. Sieben Minuten nach Wiederbeginn war es erneut der HSV-Torjäger, der Nationaltorhüter Robert Enke aus kurzer Distanz überwinden konnte. Der eine Viertelstunde zuvor eingewechselte Mikael Forssell erzielte in der 70. Minute per Handelfmeter noch den 1:2-Anschlusstreffer.

Gegen die stark ersatzgeschwächten und überaus harmlosen Gäste, die fünf Jahre lang in Hamburg nicht mehr verloren hatten, geriet der dreifache Punktgewinn für die Platzherren eigentlich nie so recht in Gefahr. Drei Tage nach dem Erreichen des Halbfinales im Uefa-Pokal beherrschte die Mannschaft von Trainer Martin Jol weitgehend das Spielgeschehen und hätte bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus einen höheren Sieg landen können.

Trochowski und Petric mit weiteren guten Gelegenheiten

So vergab Nationalspieler Piotr Trochowski in der 12. und 58. Minute beste Torgelegenheiten, Petric traf in der 40. Minute aus aussichtsreicher Position nur das Außennetz. Die offensiv schwachen Niedersachsen hatten ihre beste Gelegenheit vor der Pause in der 19. Minute, als der Niederländer Arnold Bruggink mit einem Distanzschuss aus 20 Metern Entfernung den Kasten von HSV-Torwart Frank Rost nur um wenige Zentimeter verfehlte.

Ungeachtet des Anschlusstreffers konnte es sich der HSV leisten, in der Schlussphase ein wenig die Kräfte zu schonen. Der Tabellen-13. aus Hannover versuchte sich noch einmal an einer Schlussoffensive, doch auch ohne den gelbgesperrten Innenverteidiger Joris Mathijsen gab sich die HSV-Hintermannschaft keine Blöße mehr.



© SID

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