Fußball Bundesliga
Hamburg bleibt im Tabellenkeller

Der Hamburger SV bleibt im Tabellenkeller der Bundesliga stecken. Gegen den 1. FC Nürnberg reichte es für die Norddeutschen am 16. Spieltag nur zu einem 0:0-Remis. Der HSV wartet somit seit acht Partien auf einen Sieg.

Der Hamburger SV hat auch im letzten Heimspiel vor der Bundesliga-Winterpause den ersehnten Befreiungsschlag verpasst. Das Team von Trainer Thomas Doll kam am 16. Spieltag nicht über ein torloses Remis gegen den 1. FC Nürnberg hinaus und wartet seit nunmehr acht Spielen auf seinen zweiten Saisonsieg. Für den HSV-Coach wird das Aus nach dem Ende der Hinrunde damit immer wahrscheinlicher.

Drei Tage nach dem Achtungserfolg in der Champions League gegen Zska Moskau (3:2) boten die Hanseaten besonders in der Offensive eine insgesamt schwache Vorstellung. Vor 54 628 Zuschauern in der AOL-Arena verloren die Gastgeber trotz anfänglicher Feldüberlegenheit Mitte der ersten Halbzeit völlig den Faden und kamen gegen die defensiv starken Nürnberger kaum zu Chancen. Dagegen hätte der "Club" gemessen an seinen guten Torgelegenheiten sogar drei Punkte aus Hamburg entführen können.

In einem über weite Strecken mäßigen Spiel hatten die Gäste aus Franken ihre stärkste Phase der ersten Halbzeit zwischen der 20. und 30. Minute, als die Mannschaft von Trainer Hans Meyer gleich dreimal die Möglichkeit zur Führung hatte. Zunächst ging ein Kopfball von Markus Schroth nach Flanke von Robert Vittek knapp neben das Hamburger Tor (20.), dann scheiterte Ivan Saenko gleich zweimal (21./23.) freistehend in aussichtsreicher Position.

Die HSV-Offensive wirkte dagegen ideenlos und lief im ersten Durchgang gleich ein halbes Dutzend Mal in die Nürnberger Abseitsfalle. Für den einzigen nennenswerten Hamburger Torschuss vor der Pause sorgte Piotr Trochowski (39.) mit einem Freistoß aus 28 Metern, den FCN-Keeper Raphael Schäfer jedoch mühelos parieren konnte.

Nach dem Seitenwechsel blieben zunächst die Gäste am Drücker. Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff ging ein Kopfball des eingewechselten Ivica Banovic neben das Tor, ehe Vittek nach knapp einer Stunde die beste Chance der Nürnberger auf dem Fuß hatte, als er zwei HSV-Verteidiger umspielte, seinen Schuss aus 13 Metern jedoch verzog.

Erst danach setzten die Platzherren alles auf eine Karte und versuchten auf Biegen und Brechen doch noch zum Sieg zu kommen. In der 62. Minute vergaben HSV-Amateur Volker Schmidt und Besart Berisha frei vor Schäfer gleich im Doppelpack. Zehn Minuten später vereitelte der Nürnberger Keeper die beste Hamburger Tormöglichkeit, als er einen Ball von Danijel Ljuboja gerade noch parieren konnte.

© SID

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