Fußball Bundesliga
Hamburg rückt Spitzenreiter Bayern auf den Pelz

Der Hamburger SV ist weiterhin ärgster Verfolger des FC Bayern München. Am 16. Bundesliga-Spieltag siegten die Hanseaten gegen Hertha BSC Berlin mit 2:1 (2:0) und stehen nur noch mit einem Punkt Rückstand auf Rang zwei.

Mit einem hochverdienten 2:1 (2:0)-Sieg gegen Hertha BSC Berlin hat der Hamburger SV seine Jagd auf Tabellenführer Bayern München fortgesetzt. Vor 54 129 Zuschauern siegte der Tabellen-Zweite trotz fünffachen Ersatzes mit einer überzeugenden Leistung und konnte dabei sogar noch Kräfte für das entscheidende Spiel im Uefa-Pokal am Donnerstag gegen Sparta Prag sparen.

Mit einem Blitzstart legten die Hanseaten schon in der Auftakt-Viertelstunde den Grundstein zum Sieg. Bereits in der zweiten Spielminute ging die Mannschaft von Trainer Thomas Doll durch ein Eigentor des Berliners Dick van Burik nach Eckball von Stefan Beinlich in Führung. Nur sechs Minuten später verwandelte der iranische Nationalspieler Mehdi Mahdavikia einen Foulelfmeter zum 2:0-Endstand. "Pechvogel" van Burik hatte HSV-Stürmer Emile Mpenza im Strafraum umgerissen, verletzte sich dabei und musste nach einer Gelben Karte überdies noch ausgewechselt werden.

Ein wenig Hoffnung keimte für die Herthaner in der 76. Minuten auf, als Yildiray Bastürk auf 1:2 verkürzte. Der Türke profitierte allerdings von einem kapitalen Fehler des HSV-Keepers Sascha Kirschstein, der den Ball durch die Arme rutschen ließ.

Dabei waren die Berliner zu diesem Zeitpunkt bereits in Unterzahl. Berlins Spielmacher Marcelinho, ohnehin mit einer Gelben Karte vorbelastet, wurde nach einer Rangelei mit Hamburgs Stürmer Benjamin Lauth von Schiedsrichter Dr. Markus Merk aus Kaiserslautern erneut verwarnt und vorzeitig vom Feld geschickt.

"Es ist erfreulich, dass wir auch bei personeller Dezimierung unseren Erfolgsweg weitergehen", sagte HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer bereits zur Halbzeitpause. Die Norddeutschen sind nunmehr seit sieben Spielen ohne Niederlage, feierten ihren vierten Sieg hintereinander und rückten dem Rekordmeister zumindest bis zum Sonntag bis auf einen Zähler auf die Pelle. Hertha BSC hingegen verlor durch diese Niederlage bis auf Weiteres den Kontakt zur Spitzengruppe und ist zumindest von einer Qualifikation für die Champions League derzeit weit entfernt.

© SID

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