Fußball Bundesliga
Hamburg triumphiert über dezimierte Dortmunder

Der Hamburger SV hat einen 3:0 (2:0)-Auswärtserfolg gegen Borussia Dortmund eingefahren. Guerrero, Van der Vaart und Olic schossen die Hanseaten zum Sieg gegen den BVB, der ab der 51. Minute in Unterzahl agieren musste.

Bittere Blamage für Borussia Dortmund und Thomas Doll: Ausgerechnet im ersten Bundesliga-Duell des Trainers mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Hamburger SV blamierten sich die Westfalen beim 0:3 (0:2) bis auf die Knochen. Dagegen feierten die Hanseaten nach einer überzeugenden Vorstellung und Toren von Paolo Guerrero (7.), Rafael van der Vaart (42.) sowie Ivica Olic (64.) ihren zweiten Auswärtssieg und insgesamt vierten "Dreier" der laufenden Saison.

Mit gellenden Pfiffen honorierten die 72 300 maßlos enttäuschten Zuschauer den erschreckend schwachen Auftritt der Schwarz-Gelben, bei denen zu allem Überfluss Florian Kringe in der 51. Minute wegen wiederholtem Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Der BVB kassierte verdientermaßen am siebten Spieltag die vierte Niederlage und muss sich wieder in untere Tabellenregionen orientieren.

BVB-Coach Doll erlebte 237 Tage nach seiner Entlassung beim HSV von der Dortmunder Bank aus eine chaotische BVB-Abwehr mit einem völlig verunsicherten Torhüter Roman Weidenfeller. Bei beiden Toren leistete die Defensive der Borussia wesentliche Schützenhilfe. In der Offensive hingegen herrschte Flaute. So mussten die BVB-Fans bis zur 25. Minute warten, ehe Diego Klimowicz bei der ersten nennenswerte Chance den möglichen Ausgleich verpasste und wenig später Mladen Petric mit einem Freistoß Hamburgs Torhüter Frank Rost zu einer Glanzparade zwang.

Die Gäste agierten in der Manier einer Heimmannschaft, übernahmen von Beginn an das Regiment im Mittelfeld und präsentierten sich taktisch sowie läuferisch den Borussen hoch überlegen. Mit ein wenig mehr Konsequenz im Abschluss hätte der HSV das Ergebnis noch deutlicher gestalten können, da sich Dortmund unerklärlicherweise seinem Schicksal ergab und kaum noch Gegenwehr leistete. Im Angriff misslangen den Borussen selbst die elementarsten Dinge des Fußballs, so dass der HSV das Ergebnis souverän über die Zeit brachte.

© SID

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