Fußball Bundesliga
Hamburgs Schatztruhe zu dünn für Dagoberto

Der Wechsel des Brasilianers Dagoberto von Atletic Paranaense zum Bundesligisten Hamburger SV kommt nicht zu Stande. Die geforderte Ablösesumme des von Lothar Matthäus trainierten Vereins ist den Hanseaten zu hoch.

Der Hamburger SV wird auf der Suche nach einem neuen Stürmer einfach nicht fündig. Nachdem die Verhandlungen mit Nikola Zigic von Roter Stern Belgrad und Waleri Bojinow (AC Florenz) ins Stocken geraten sind, scheiterte nun der Transfer von Dagoberto vom brasilianischen Erstligisten Atletic Paranaense.

Atletico, das künftig vom deutschen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus trainiert wird, forderte für den 22-Jährigen eine Ablösesumme im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. "Der Transfer ist für uns wirtschaftlich nicht zu realisieren", sagte HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer.

Ailton bietet sich in Hamburg an

Unterdessen hat sich der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Ailton bei den Hamburgern als potenzieller Zugang ins Gespräch gebracht. "Der HSV hat einen großen Namen, ist ein toller Verein. Ich würde gerne in die Bundesliga zurückkehren, in das Land, das ich wirklich gerne mag", erklärte der beim türkischen Ex-Meister Besiktas Istanbul in Ungnade gefallene Brasilianer dem Hamburger Abendblatt.

Allerdings will Istanbul den früheren Bremer und Schalker nur verkaufen. "Bei einem konkreten Angebot würden wir Ailton den Weg zu einem anderen Klub nicht verbauen, aber einem Leihgeschäft würden wir nicht zustimmen", sagte Besiktas-Präsident Yildirim Demirören, der für den Torjäger eine Ablösesumme in Höhe von rund 1,5 Mill. Euro fordert. Ob der HSV bereit wäre, diesen Betrag für den 32-jährigen Ailton aufzubringen, ist allerdings fraglich.

© SID

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