Fußball Bundesliga
Hannover gibt sich gegen Cottbus keine Blöße

Am 34. und letzten Bundesliga-Spieltag hat Hannover 96 einen 4:0 (2:0)-Heimerfolg gegen Energie Cottbus verbuchen können. Bruggink, Stajner, Vinicius und Balitsch trafen.

Hannover 96 hat sich mit der besten Abschlussplatzierung seit 43 Jahren in die Sommerpause der Bundesliga verabschiedet. Die Niedersachsen gewannen am 34. Spieltag gegen Energie Cottbus 4:0 (2:0) und verteidigten mit 49 Punkten den achten Rang. Besser schnitt Hannover nur in der Saison 1964/65 mit Platz fünf ab.

Spielmacher Arnold Bruggink (23.), Jiri Stajner (45.), Vinicius (60.) und Hanno Balitsch (90.) erzielten die Treffer für die "Roten", die damit im siebten Heimspiel in Folge ungeschlagen blieben. Cottbus, das bereits am vergangenen Spieltag den Klassenerhalt gesichert hatte, bot kaum Gegenwehr.

Vor 46 632 Zuschauern war beiden Teams der fehlende Druck aufgrund der Tabellenkonstellation anzumerken. Hannover übernahm von Beginn an die Initiative, leistete sich aber anfangs ebenso wie Cottbus zu viele Fehlpässe. Bezeichnenderweise sorgte eine Standardsituation für die Führung: Brugginks Freistoß aus 25 Metern trudelte an Freund und Feind vorbei ins Cottbuser Gehäuse.

Die Gäste erhöhten nach dem Rückstand ein wenig das Pensum, ohne das Tor von Nationalspieler Robert Enke, der am Freitag von Bundestrainer Joachim Löw ins vorläufige EM-Aufgebot berufen worden war, wirklich in Gefahr zu bringen. Für die Hannoveraner ergab sich dadurch jedoch mehr Raum zum Kontern. Einen solchen vollendete Stajner nach schöner Vorarbeit von Rechtsverteidiger Steven Cherundolo zum 2:0.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie auf niedrigem Niveau. Hannover hatte weiterhin deutliche Feldvorteile, spielte diese nun aber konsequenter aus. Die Gäste dagegen enttäuschten auf ganzer Linie.

Vor dem Anpfiff wurden die Ersatztorhüter Richard Golz und Frank Juric sowie Dariusz Zuraw, Thomas Brdaric und Vahid Hashemian, die Hannover zum Saisonende verlassen, offiziell verabschiedet. Bei Cottbus ließ Trainer Bojan Prasnikar Rechtsverteidiger Vragel da Silva zu dessen Schutz zunächst auf die Bank. Der Brasilianer war im Hinspiel nach einem Ellenbogenschlag gegen Gaetan Krebs für acht Spiele gesperrt worden.

© SID

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