Fußball Bundesliga
Hannover nimmt drei Punkte aus Frankfurt mit

Die Erfolgsserie unter Peter Neururer hat Hannover 96 auch bei Eintracht Frankfurt fortgesetzt. Nach dem 1:0 (0:0)-Sieg am 21. Bundesliga-Spieltag sind die Niedersachsen unter dem Trainer seit neun Partien ungeschlagen.

Dank Tschawdar Jankow hat Trainer Peter Neururer mit Hannover 96 seine Erfolgsserie ausgebaut und die Uefa-Cup-Plätze ins Visier genommen. Die Niedersachsen gewannen bei Eintracht Frankfurt sehr glücklich mit 1:0 (0:0) und blieben drei Tage nach dem Erfolg im Nordderby gegen den Hamburger SV (2:1) auch im neunten Spiel unter Neururer ohne Niederlage (vier Siege/fünf Unentschieden). Mittelfeldspieler Jankow besiegelte mit einem Traumtor aus circa 25 Metern (78.) den dritten Auswärtssieg der 96er in dieser Saison, während es die Eintracht als bester Aufsteiger verpasste, mit einem Dreier an Hannover vorbeizuziehen. Zuletzt hatten die "Roten" vor über 20 Jahren in Frankfurt gewonnen (1985/3:1).

Frankfurt im Abschluss zu harmlos

Vor 26 000 Zuschauern in der Commerzbank-Arena bestimmten die Gastgeber, bei denen der für Benjamin Köhler auflaufende Du-Ri Cha überraschend in der Vierer-Abwehrkette spielte, von Anfang an die auf sehr mäßigem Niveau stattfindende Partie. Besonders Defensivspezialist Christopher Reinhard schaltete sich immer wieder ins Angriffsspiel ein. Doch trotz einiger gefährlicher Vorstöße und einer erdrückenden Überlegenheit ließ die Eintracht die letzte Konsequenz vor dem Gäste-Tor vermissen.

In erster Linie Francisco Copado, der in der Vorrunde in zehn Begegnungen fünf Treffer erzielt und fünf Tore vorbereitet hatte, ließ gute Möglichkeiten aus. Zunächst versuchte er, nach feiner Flanke von Reinhard unnötigerweise einen Hackentrick (14.), drei Minuten vor der Pause verstolperte der Spanier eine gute Hereingabe von Cha.

Brdaric wieder nur als Joker im Einsatz

Die mit großen Zielen angereisten Hannoveraner, bei denen Nationalspieler Thomas Brdaric erneut erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, zogen sich weit in die eigene Hälfte zurück und spekulierten nur auf Konter. Auch Vahid Hashemian, der seine insgesamt 29 Bundesligatreffer alle unter Coach Neururer geschossen hatte, blieb im Abschluss glücklos. Einen Schuss des Iraners klärte Eintrachts Abwehrspieler Aleksandar Vasoski noch in höchster Not (36.).

Nach dem Wechsel forcierte der Aufsteiger aus Frankfurt seinen Druck und suchte die Entscheidung. Doch erneut Copado scheiterte mit einem 18m-Freistoß am aufmerksamen 96-Keeper Robert Enke (54.). Die Niedersachsen konnten sich jedoch zum Ende immer besser aus der Umklammerung lösen und kamen durch den Weitschuss von Jankow zum glücklichen Sieg.

© SID

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