Fußball Bundesliga
Hannover rechnet weiter mit Mertesacker

Bei Bundesligist Hannover 96 geht man weiter fest davon aus, dass Per Mertesacker bei den "Roten" bleibt. Der Abwehrspieler wird seit längerer Zeit von Konkurrent Werder Bremen umworben.

Bundesligist Hannover 96 geht trotz des neuerlichen Werbens des deutschen Vizemeisters Werder Bremen um Nationalspieler Per Mertesacker davon aus, dass der Innenverteidiger bleibt. "Ich gehe davon aus, dass er auch in der kommenden Saison für uns spielt, und wüsste nicht, was dagegen spricht", sagte 96-Manager Ilja Kaenzig auf sid-Anfrage.

Damit konterte der Schweizer Bremens Sportdirektor Klaus Allofs, der zuvor erklärt hatte, dass sich Werder nicht verschließen werde, wenn Mertesacker ein "Signal" gebe und auch Hannover Gesprächsbereitschaft zeige. "Der Spieler hat einen Vertrag bei uns und kann gar keine Signale geben. Werder ist an uns noch nicht wieder herangetreten", meinte Kaenzig.

Mertesacker, der Hannover 2007 für eine festgeschriebene Ablösesumme von rund 1,8 Million Euro verlassen kann und Werder für die übernächste Spielzeit schon eine Zusage gegeben haben soll, wird bereits seit Monaten von den Bremern umworben. Eine erste Verhandlungsrunde während der vergangenen Saison war gescheitert.

Hannover vor Verpflichtung von Huszti

Die Niedersachsen stehen offenbar kurz vor der Verpflichtung des ungarischen Nationalspielers Szabolcs Huszti vom französischen Erstliga-Absteiger FC Metz. "Es ist gut möglich, dass in diesem Fall schon bald etwas passiert", sagte 96-Manager Ilja Kaenzig am Montagvormittag auf sid-Anfrage. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler soll Spekulationen zufolge rund 300 000 Euro Ablöse kosten und einen Vertrag bis 2009 unterschreiben.

Huszti wäre nach Abwehrspieler Christoffer Andersson (Lilleström SK), Mittelfeldspieler Timo Nagy (Wacker Burghausen) und Stürmer Gunnar Heidar Thorvaldsson (Halmstads BK) der vierte Zugang bei den Niedersachsen. "Unsere Personalplanungen sind aber nicht abgeschlossen. Wir suchen noch jemanden für das offensive Mittelfeld", erklärte Kaenzig.

© SID

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