Fußball Bundesliga
Hannover und Frankfurt trennen sich mit 1:1-Remis

Auch am siebten Spieltag hat Hannover 96 keinen Heimsieg eingefahren. Die Niedersachsen mussten sich mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt zufrieden geben. Hashemian und Meier erzielten die Tore.

Bundesligist Eintracht Frankfurt hat den Nimbus der Unbesiegbarkeit gewahrt. Das Team von Trainer Friedhelm Funkel kam bei Hannover 96 zu einem 1:1 (0:1) und blieb auch im zehnten Pflichtspiel der Saison ohne Niederlage. Während sich die Hessen durch das Unentschieden in der Tabelle weiterhin nach oben orientieren können und eine befriedigende Generalprobe für das Uefa-Pokal-Spiel gegen den italienischen Vertreter US Palermo am kommenden Donnerstag hatten, dürfte Hannover die Punkteteilung zu wenig sein. Die Niedersachsen sind unter Trainer Dieter Hecking zwar ebenfalls noch unbezwungen, warten aber weiter seit fast sieben Monaten auf einen Heimsieg.

Vahid Hashemian brachte die Platzherren nach 21 Minuten in Führung. Alexander Meier sorgte für Frankfurts Ausgleich (56.). Hannover konnte einen Foulelfmeter nicht nutzen, Michael Tarnat scheiterte in der 26. Minute an Frankfurts Keeper Markus Pröll.

34 021 Zuschauer in Hannovers WM-Stadion sahen eine schwache Anfangsphase ohne Höhepunkte. Die Gastgeber bemühten sich zwar, das Heft in die Hand zu nehmen, offenbarten jedoch immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel. Hecking hatte nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Mannschaftskapitän Altin Lala zwar eine äußerst offensive Mittelfeldformation gewählt, die allerdings zunächst ohne Durchschlagskraft blieb. Auch die Eintracht kam nur schwer ins Spiel und sorgte kaum für Torgefahr.

So führte die erste gute Möglichkeit der Begegnung gleich zur 96-Führung. Nach einem schönen Pass von Arnold Bruggink ließ Hashemian, der erstmals unter Hecking in der Startformation stand, Eintracht-Keeper Markus Pröll aussteigen und traf zum 1:0. Schon fünf Minuten später hätte Hannover dann erhöhen können.

Nach einem Foul von Michael Fink an Szabolc Huszti trat Tarnat zum fälligen Strafstoß an. Doch Pröll profilierte sich einmal mehr als Elfmeterkiller und parierte. Für den 27-Jährigen war es bereits der dritte abgewehrte Strafstoß der Saison.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte die Eintracht ihre Offensivbemühungen und wurde gegen die zu passiv agierenden Niedersachsen belohnt. Hannovers Schlussmann Robert Enke konnte einen Schuss von Benjamin Huggel nur abklatschen und Meier schob den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. In der Folgezeit kam das Spiel nur selten über mittelmäßiges Niveau hinaus, erst in der Schlussphase wurde es etwas spannender.

© SID

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