Fußball Bundesliga
Heerwagen wechselt zum VfL Bochum

Der VfL Bochum hat für die kommende Saison Philipp Heerwagen von der Spvgg Unterhaching ablösefrei unter Vertrag genommen. Der 23 Jahre alte Schlussmann unterzeichnete bei dem Bundesligisten einen Drei-Jahres-Vertrag.

Bundesligist VfL Bochum hat Philipp Heerwagen verpflichtet. Der 23 Jahre alte Torhüter kommt zur neuen Saison vom Zweitligisten Spvgg Unterhaching ablösefrei und unterzeichnete an der Castroper Straße einen Drei-Jahres-Vertrag, der für beide Profiligen Gültigkeit besitzt.

Philipp Heerwagen stand seit August 2001 bei bisher insgesamt 112 Zweitliga-Partien im Tor der Bayern. Außerdem absolvierte er für die Spvgg Unterhaching 28 Spiele in der Regionalliga-Süd. Ausgebildet wurde der gebürtige Kelheimer auch beim FC Bayern München und absolvierte vier Begegnungen in Jugendnationalmannschaften.

Stefan Kuntz, Vorstandsmitglied des VfL Bochum, zum Vertragsschluss: "Philipp Heerwagen hat es geschafft, schon als sehr junger Spieler Stammtorhüter bei einem Profiverein zu werden. Sein Talent zeigt sich auch darin, dass er direkt aus der A-Jugend in die erste Mannschaft der Hachinger aufgestiegen ist. Wir haben Philipp zusammen mit Torwarttrainer Peter Greiber intensiv beobachtet und sind überzeugt, dass er sportlich und charakterlich zum VfL passt. Es ist außerdem bemerkenswert, dass er sich trotz einiger anderer Angebote bewusst für den VfL entschieden hat."

Zukunft des anderen Torwart-Trios ungewiss

Die Zukunft der drei anderen VfL-Torhüter, Jaroslav Drobny, Peter Skov-Jensen und Alexander Bade, bleibt auch nach der Verpflichtung Heerwagens offen. "Eine Entscheidung hängt auch mit der sportlichen Entwicklung zusammen. Sie wird wohl bis Ende März fallen", meinte Kuntz.

Mindestens zwei der aktuellen Torwarte werden den Klub voraussichtlich verlassen. Zuletzt war Drobny erste Wahl von Trainer Marcel Koller, auf der Bank saß Skov-Jensen. Die Verträge aller drei Schlussmänner enden mit der laufenden Saison. Drobny war erst in der Winterpause verpflichtet worden, weil in der Vorrunde weder Skov-Jensen noch Bade überzeugten.

© SID

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