Fußball Bundesliga
Heidrich: "Müssen mal eine Überraschung schaffen"

Für Energie Cottbus wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Manager Steffen Heidrich gibt in einem Interview die kämpferische Parole aus: "Wir haben noch neun Endspiele."

Das 0:2 gegen den 1. FC Köln war ein herber Rückschlag für Energie Cottbus im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga. Dennoch hat Manager Steffen Heidrich noch lange nicht aufgegeben und sieht "noch neun Endspiele" auf dem Weg zum Saisonziel. In einem Interview sprach Heidrich über die Situation in der Lausitz.

Frage: "Herr Heidrich, wie groß ist Ihr Frust nach der vierten Niederlage in Folge für Energie Cottbus?"

Steffen Heidrich: "Wir haben vorher gesagt, dass das ein richtungweisendes Spiel ist. Wir haben die Chance nicht genutzt, deswegen sind wir enttäuscht."

Frage: "Wie stark sind die Chancen auf den Klassenerhalt gesunken?"

Heidrich: "Viele werden jetzt sagen, das sind Durchhalteparolen, aber wir haben noch neun Endspiele und nur zwei Punkte Rückstand auf Mönchengladbach,gegen die wir noch zu Hause spielen. Aber wir müssen jetzt auch mal eine Überraschung schaffen."

Frage: "Ihre Mannschaft hat über weite Strecke den Gegner 1. FC Köln beherrscht. Warum hat es dennoch nicht zum Punkt gereicht?"

Heidrich: "Das Spiel ist relativ einfach erklärt: Köln hat uns in der ersten Halbzeit eingeschläfert und unsere Fehler in der zweiten Hälfte eiskalt bestraft. Ich kann den Spielern in Sachen Einsatz keinen Vorwurf machen. Aber davon können wir uns nichts kaufen. Wenn wir vorne nicht bald wieder explodieren, wird es eng."

Frage: "Warum hapert es gerade im Angriff?"

Heidrich: "Es fehlt jedes Mal nicht viel, mal eine Fußspitze, mal der letzte Pass. Aber eines ist auch klar: wenn wir den Ball nicht mal aufs Tor bekommen, dann kann auch keiner reingehen. Und ohne Tore kann man kein Spiel gewinnen."

Frage: "Zu allem Überfluss schwächelt neben den Stürmern nun auch Torhüter Gerhard Tremmel..."

Heidrich: "Gerry ist ein guter Torwart, dem solche Fehler wie beim 0:1 nicht oft passieren. Wir glauben weiter an ihn."

© SID

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