Fußball Bundesliga
Heldt neuer Team-Manager beim VfB

Überraschung beim VfB Stuttgart: Der Bundesligist hat kurzfristig einen neuen Team-Manager nominiert. Der noch als Spieler eingetragene Horst Heldt löst ab sofort Herbert Briem ab.

Der VfB Stuttgart hat beim Trainingsauftakt am Dienstag für eine Überraschung gesorgt. Der ursprünglich noch bis zum Saisonende als Profi unter Vertrag stehende Heldt wird neuer Team-Manager und löst Herbert Briem ab, der in seine angestammte Position im Scouting-Team des VfB zurückkehren wird. "Ich habe schon im Sommer mit ihm darüber gesprochen, jetzt ist es eingetreten", sagte Trainer Giovanni Trapattoni.

"Ich kenne mich aus"

"Das ist eine riesige Herausforderung für mich. Ich habe die Chance, mich in diesem Bereich zu etablieren. Ich bin auf dieser Position gut aufgehoben. Ich war 16 Jahre Profi, ich kenne mich aus", erklärte Heldt bei seiner Vorstellung. Als erste Amtshandlung in seinem neuen Job wird der 36-Jährige mit dem Team am Mittwoch ins Trainingslager nach Dubai reisen. Dort will er vor allem das Gespräch mit den ehemaligen Mitspielern suchen, die den Klub verlassen sollen: "Die müssen wissen, was abläuft."

Die Fußballschuhe wird Heldt, der zwei Länderspiele bestritt, im Emirat allerdings nicht mehr schnüren. Daran müssen sich auch seine früheren Teamkollegen erst einmal gewöhnen. "Ich freue mich für Horst, der schon lange darauf gewartet hat. Am Anfang ist es sicher ein bisschen komisch, ihn jetzt als Sportdirektor zu sehen. Aber ich denke, es wird keine Schwierigkeiten geben", meinte Nationaltorwart Timo Hildebrand.

Neue Konstellation

Auch Trapattoni weiß um die Problematik, die der Wechsel vom Rasen ins Büro mit sich bringt. "Die Spieler müssen wissen, dass Horst jetzt eine andere Funktion hat", sagte der "Maestro". Heldt ist allerdings sicher, dass er sich schnell einarbeiten wird: "Es ist kein Problem, Distanz aufzubauen. Den Spielern ist bewusst, dass nun eine neue Konstellation herrscht."

Vorschusslorbeeren für Heldt, der einen unbefristeten Vertrag erhielt, gab es bereits von allen Seiten. "Er hat schon im Mannschaftsrat seine Kompetenz bewiesen. Der Verein kann sich auf ihn verlassen", erklärte Präsident Erwin Staudt. "Er ist ein großer Fachmann, der von der Mannschaft respektiert wird. Er weiß viel über den Fußball und kennt den Verein gut", meinte Trapattoni.

© SID

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