Fußball Bundesliga
Heldt wehrt sich gegen die Kritik an VfB-Ärzten

Sportdirektor Horst Heldt verteidigt trotz der Verletztenmisere die Ärzte des VfB Stuttgart. "Die medizinische Abteilung macht einen guten Job", sagte Held, der Transfers aber nicht ausschloss.

Sieben Spieler hatten dem Bundesligisten VfB Stuttgart zuletzt verletzungsbedingt gefehlt, lediglich der Mexikaner Ricardo Osorio ist nun wieder ins Training eingestiegen. Zuletzt war es beim deutschen Meister aufgrund der Personalmisere zu latenter Kritik an den Ärzten gekommen - doch VfB-Sportdirektor Horst Heldt hat die Vereinsärzte aus der Schusslinie genommen.

"Die medizinische Abteilung macht nach wie vor einen guten Job. Jede Verletzung muss man einzeln betrachten", erklärte Heldt und warnte vor überstürzten Comebacks angeschlagener Profis: "Es liegt in der Verantwortung eines Vereins, dass wir die Spieler nicht verheizen. Wir wollen nur Spieler auf dem Platz haben, die zu hundert Prozent verletzungsfrei sind."

Gomez wieder im Kader

Am Donnerstag meldete sich nach knapp fünfwöchiger Pause wegen einer Muskelverhärtung im Oberschenkel Nationalspieler Mario Gomez im Mannschaftstraining zurück und steht im Kader für die Partie am Samstag gegen den MSV Duisburg (15.30 Uhr/live bei Premiere). Trainer Armin Veh liebäugelt offenbar damit, den 22-Jährigen gegen die "Zebras" einzusetzen.

Es wäre der erste Saisoneinsatz für Stürmer Gomez, der wegen seiner Verletzung auch das Länderspiel am Mittwoch gegen England im Wembley-Stadion (2:1) abgesagt hatte. "Mario kommt ja nicht von Null. Er hat in den letzten Wochen schon einiges getan", meinte Veh, der auch wieder auf den mexikanische Nationalspieler Ricardo Osorio zurückgreifen kann. Der Abwehrspezialist war am Mittwoch nach abgeklungenen Schmerzen im Sprunggelenk wieder ins Training eingestiegen.

In Stürmer Cacau (Adduktorenprobleme), Neuzugang Yildiray Bastürk (Probleme an der Wade) sowie Sami Khedira (Bänderanriss im Sprunggelenk), Matthieu Delpierre (Aufbautraining nach Patellasehnenoperation) und Arthur Boka (Bänderanriss im Knie) fehlen dem Titelträger aber weiterhin noch fünf Spieler.

Heldt schließt deshalb eine Neuverpflichtung nicht aus. "Wir werden unsere Möglichkeiten ausreizen. Dennoch glauben wir, dass wir genügend Qualität im Kader haben", betonte der 37-Jährige ungeachtet des schwachen Auftakts der Stuttgarter mit nur einem Punkt aus zwei Bundesligaspielen.

Veh nahm indes kein Blatt vor den Mund und fordert nach dem "Fehlstart" nun einen Sieg gegen Duisburg. "Sollten wir das Spiel nicht gewinnen, wären wir in einer ganz schwierigen Situation. Es wird auf jeden Fall ein schweres Spiel", sagte der VfB-Coach.

© SID

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