Fußball Bundesliga
Hertha-Auftakt ohne einige Stammspieler

In Jaroslav Drobny nur einen Neuzugang konnten etwa 500 Fans von Bundesligist Hertha BSC Berlin beim Trainingsauftakt begrüßen. Neu-Trainer Lucien Favre will in der kommenden Saison vor allem die Disziplin stärken.

Ohne die Stammspieler Josip Simunic und Marko Pantelic startete Bundesligist Hertha BSC Berlin in die Saisonvorbereitung. Beim Trainingsauftakt fehlten auch die Brasilianer Gilberto und Mineiro, dafür konnte Lucien Favre seinen bisher einzigen Neuzugang begrüßen. Der Neu-Trainer wurde mit viel Applaus von den etwa 500 Anhängern im Amateur-Stadion des Vereins begrüßt. "Nach einem Tag Training ist es noch schwierig, das Team zu beurteilen. Aber die Mannschaft läuft, kämpft und spielt richtig", sagte Favre.

Bei seiner ersten Übungseinheit musste der Ex-Trainer des Schweizer Meisters FC Zürich auf einige Stammspieler verzichten. Wegen ihrer internationalen Einsätze nach Saisonende erhielten Simunic und Pantelic drei Tage länger Urlaub und werden erst am Donnerstag zurückerwartet. Die beiden Brasilianer Gilberto und Mineiro sind bei der am Dienstag beginnenden Copa America im Einsatz. Das erste Testspiel der Saison ist für den 1. Juli beim Zweitligisten Carl Zeiss Jena angesetzt.

Der 49-Jährige Favre begrüßte in Torhüter Jaroslav Drobny, der ablösefrei vom VfL Bochum in die Hauptstadt wechselte, den bislang einzigen Neuzugang. Die Verpflichtung weiterer Spieler habe laut Favre noch Zeit. Zunächst wolle er sich ein Bild von seinem Team machen. "Der Kader soll in spätestens drei Wochen komplett sein. Wir suchen für jeden Mannschaftsteil noch einen Neuen", sagte Hoeneß.

Als eine der ersten Maßnahmen will Favre den Zusammenhalt und die Disziplin innerhalb der Mannschaft stärken. "Regelverstöße, etwa Verspätungen, akzeptiere ich nicht", sagte der Neu-Coach im Interview mit dem kicker und warnte diesbezüglich vor allem die Jungprofis, die zuletzt gehäuft für negative Schlagzeilen sorgten: "Ich verlange von ihnen, dass sie sich hundertprozentig auf ihren Job konzentrieren." Die Spieler müssten keine Freunde sein, aber auf dem Platz die gleiche Philosophie verfolgen.

© SID

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