Fußball Bundesliga
Hertha entführt drei Zähler aus Dortmund

Hertha BSC Berlin hat am 13. Bundesliga-Spieltag bei Borussia Dortmund einen 2:1 (2:1)-Auswärtssieg gelandet. Andreas Schmidt und Gilberto waren für die Gäste erfolgreich, Alexander Frei traf für den BVB.

Hertha BSC hat die chronische Heimschwäche von Borussia Dortmund gnadenlos ausgenutzt und den ersten Erfolg auf fremdem Platz in dieser Saison gefeiert. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kam das Team von Trainer Falko Götz zu einem verdienten 2:1 (2:1) und bleibt mit nun 21 Punkten weiter ein Anwärter auf das internationale Geschäft. Für die Hertha war es zudem der erste Sieg in Dortmund nach 34 Jahren, 1972 hatte es ebenfalls ein 2:1 gegeben.

Mittelfeldspieler Andreas Schmidt (10.) und der Brasilianer Gilberto (15.) erzielten innerhalb von nur sechs Minuten die Tore gegen den BVB, der im siebten Heimspiel der Saison die erste Niederlage hinnehmen musste und als weiterhin einzigen Erfolg vor eigenem Publikum das 1:0 gegen den Hamburger SV am vierten Spieltag verbuchen kann. Ein verwandelter Foulelfmeter von Alexander Frei (23.) war das einzige kleine Erfolgserlebnis der Gastgeber, die eine Woche nach dem 3:1-Triumph bei Vize-Meister Werder Bremen eine erneut schwache Heimleistung boten.

Hertha präsentiert sich als Einheit

Vor 70 200 Zuschauern präsentierten sich die Gäste, die weiterhin auf Spielmacher Yildiray Bastürk und den Gelb-gesperrten Kevin Boateng verzichten mussten, als absolute Einheit. Gäste-Trainer Götz ließ mit nur einer Spitze agieren, jedoch wurde Marko Pantelic in der Offensive von den starken Außenspielern Chinedu Ede und Ashkan Dejagah unterstützt. Die ersten beiden guten Offensivsituationen der Berliner führten dann auch zu den Toren, Schmidt war nach einer Flanke von Dejagah per Kopf erfolgreich, und Gilberto brauchte nach einem Superpass des erst 19-jährigen Ede nur noch einzuschieben.

Beim BVB zeigten sich erneut große Schwächen beim Spielaufbau. Es fehlten Ideen und ein echter Spielmacher. Der brasilianische Nationalspieler Tinga, der am vergangenen Mittwoch noch an der Seite Ronaldinhos beim 2:1 in der Schweiz spielte, wurde von Herthas Schmidt mehr oder weniger komplett aus dem Spiel genommen. So waren die Chancen durch Frei (15., 39., 43.) oder Ebi Smolarek Zufallsprodukte. Dem Strafstoß von Frei ging eine Unaufmerksamkeit von Hertha-Verteidiger Dick van Burik voraus, es folgte ein Foul von Torhüter Fiedler an Dortmunds Nelson Valdez.

© SID

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