Fußball Bundesliga
Hertha feiert ungefährdeten Heimsieg

Hertha BSC Berlin hat am 12. Bundesliga-Spieltag den 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 (1:0) in die Schranken gewiesen. Für die Hauptstädter waren Marcelinho, Marko Pantelic und Rafael Nando erfolgreich.

Uefa-Cup-Teilnehmer Hertha BSC Berlin hält in der Bundesliga weiterhin Kontakt zur Spitzengruppe und hat gleichzeitig den 1. FC Kaiserslautern noch weiter in die Krise geschossen. Die Berliner feierten mit dem 3:0 (1:0) gegen die "Roten Teufel" im sechsten Heimspiel ihren fünften Sieg und sind gegen die Pfälzer seit 2000 im eigenen Stadion unbesiegt. Marcelinho mit seinem sechsten Saisontor (6.), Marko Pantelic (47.) und Nando Rafael (52.) trafen für die Hausherren.

Der FCK dagegen blieb nach einer katastrophalen Vorstellung vor 36 656 Zuschauern im neunten Spiel in Folge ohne Sieg. Für FCK-Trainer Michael Henke wird damit die Luft immer dünner.

Die Gastgeber, die ohne Yildiray Bastürk (Knieverletzung), Gilberto (Bänderanriss) und den Gelb-gesperrten Joe Simunic antreten mussten, markierten mit ihrer zweiten Chance gleich das 1:0. Rafael, der in der 3. Minute mit einem Schuss aus kurzer Distanz gescheitert war, setzte drei Minuten später mustergültig Marcelinho ein und der Brasilianer schob ohne Mühe zum 1:0 ein. Nach der Führung überließ Hertha den Gästen weitgehend das Terrain, doch die Henke-Elf konnte daraus kein Kapital schlagen und stolperte stattdessen von einer spielerischen Peinlichkeit in die nächste.

Auch zur zweiten Halbzeit mit der Einwechslung von Torsten Reuter und Stefan Blank änderte sich im Spiel der Gäste nichts. Im Aufbau ideenlos, im Sturm um den zuletzt so gelobten Halil Altintop harmlos. Die größten Fehler passierten aber in der Hintermannschaft. So sahen in der 47. Minute drei Lauterer Abwehrspieler und am Ende auch Keeper Thomas Ernst zu, wie Pantelic mit einem sehenswerten Außenrist-Schuss aus rund zwölf Metern sein viertes Saisontor erzielte. Fünf Minuten später schlief die Hintermannschaft der Gäste erneut. Rafael lief nach einem langen Pass auf und davon und ließ Ernst erneut keine Chance.

Nach dem dritten Gegentreffer wirkte die Pfälzer Mannschaft wie aufgelöst und hatte kaum noch etwas entgegen zu setzen. Kein Feuer, kein Einsatz und auch weiterhin keine Ideen, die Mannschaft schien den Ernst der Lage nicht zu erkennen und ergab sich stattdessen in ihr Schicksal.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%