Fußball Bundesliga
Hertha geht in Frankfurt leer aus

Eintracht Frankfurt hat am ersten Bundesliga-Spieltag einen 1:0 (1:0)-Heimsieg über Hertha BSC Berlin gefeiert. Das Tor des Tages erzielte Ioannis Amanatidis, der neue Kapitän der Hessen, in der 31. Minute.

Dank Angreifer Ioannis Amanatidis hat Bundesligist Eintracht Frankfurt zum ersten Mal seit der Rückkehr ins Oberhaus im Jahr 2005 ein Saisonauftaktspiel gewonnen. Der griechische Nationalspieler erzielte beim 1:0 (1:0)-Erfolg der Hessen gegen Hertha BSC Berlin in der 31. Minute den Siegtreffer. Während die Eintracht nach nur fünf Heimsiegen in der vergangenen Saison gleich ein wichtiges Erfolgserlebnis feierte, steht der neue Hertha-Coach Lucien Favre vor dem ersten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Meister VfB Stuttgart bereits unter Zugzwang.

Vor 45 900 Zuschauern in der Frankfurter Arena übernahm die Elf von Trainer Friedhelm Funkel gleich zu Beginn der Partie die Initiative und hätte schon vor dem Tor durch Amanatdidis in Führung gehen können. Doch Abwehrchef Sotirios Kyrgiakos setzte einen Kopfball aus kurzer Distanz knapp über das Gäste-Tor (12.). Vier Minuten vor dem 1:0 scheiterte zudem der agile Mittelfeldspieler Alexander Meier per Kopf am sicheren Jaroslav Drobny (27.).

Dagegen fehlten der Hertha vor allem im Mittelfeld die zündenden Ideen. Ohne die abgewanderten Kevin-Prince Boateng und Yildiray Bastürk hingen die Stürmer Marko Pantelic und Lukasz Piszczek über weite Strecken der ersten Halbzeit in der Luft. Zumeist war bei den Bemühungen der Favre-Elf, die zudem noch große Probleme bei der Abstimmung und Zuteilung offenbarte, bereits am Strafraum der Frankfurter Endstation. Eine Torchance spielte sich Hertha im gesamten ersten Abschnitt nicht heraus.

Auch nach dem Seitenwechsel war von der Hertha-Offensive zunächst wenig zu sehen. Erst ein Fehler des ansonsten starken Kyrgiakos ermöglichte den Berlinern eine Chance, doch Frankfurts Verteidiger Marco Russ rettete in höchster Not gegen Pantelic (56.). Auf der anderen Seite war allerdings auch bei den Gastgebern bis auf Meiers Chance zum 2:0, als er aus kurzer Distanz nur das Außennetz traf (69.), kaum mehr etwas vom Sturmdrang der ersten Halbzeit zu sehen.

© SID

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