Fußball Bundesliga
Hertha wirtschaftlich mit positivem Trend

Hertha BSC Berlin hat im vergangenen Jahr seine Verbindlichkeiten um einen Betrag zwischen sieben und neun Mill. Euro reduzieren können. Für die laufende Saison rechnet Hertha mit 900 000 Euro Überschuss.

Hertha BSC Berlin hat in wirtschaftlicher Hinsicht einen leicht positiven Trend zu verzeichnen. Der Hauptstadt-Klub reduzierte seine Verbindlichkeiten im vergangenen Jahr um einen Betrag zwischen sieben und neun Mill. Euro. Während der Klub zum 30. Juni 2006 mit 54 Mill. Euro belastet war, belaufen sich die Verbindlichkeiten per Stichtag zum 30. Juni 2007 auf 45 bis 47 Mill. Euro. "Wir werden unseren Plan von 46,9 Mill. Euro zum 30. Juni 2007 wohl erreichen", meinte Geschäftsführer Ingo Schiller am Montag.

Der Klub will den Konsolidierungskurs in den kommenden Jahren fortsetzen. Bis Juni 2008 sollen die Verbindlichkeiten 43,4 Mill. Euro betragen. "Die wirtschaftliche Seite ist ein positives Momentum dieser Saison", meinte Schiller. In sportlicher Hinsicht hingegen hatte der Verein am Samstag nach der dritten Heimniederlage in Folge mit Platz zwölf in der Liga einen Tiefpunkt erreicht.

Der Umsatz wird für die Saison 2006/2 007 66,6 Mill. Euro (Vorjahr 55 Mio.) betragen. Für die kommende Spielzeit erwartet der Verein einen leichten Rückgang auf 62,9 Mill. Euro. Hertha rechnet für die laufende Saison mit einem leichten Überschuss von rund 900 000 Euro. Im kommenden Jahr soll dieser bei 100 000 Euro liegen.

"Die Entwicklung ist gut, doch die Goldene Nadel haben wir dafür noch nicht verdient", meinte Aufsichtsrats-Vorsitzender Werner Gegenbauer. Bei den Umsatzerlösen für die kommende Saison macht der Bereich Werbung, Sponsoring und Handel mit 27,7 Mill. den Löwenanteil aus. Bei den Aufwendungen sind die Personalkosten mit 23,7 Mill. Euro der größte Posten.

Noch nicht eingerechnet in die Bilanz ist der geplante Deal mit so genannten Genussscheinen. Der Klub will Scheine im Wert von 25 Mill. Euro zeichnen lassen und verhandelt zurzeit mit einem privaten Investor. Von den 25 Mill. Euro sollen mindestens fünf in neue Spieler investiert werden, der Rest soll zur Tilgung der Schulden dienen.

© SID

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