Fußball Bundesliga
Herthas Pantelic auf Versöhnungskurs

Marko Pantelic ist offenbar zu Zugeständnissen in den Vertragsverhandlungen mit Hertha BSC Berlin bereit. Sollte man zehn Prozent auseinanderliegen, könne er auch verzichten.

"Problemstürmer" Marko Pantelic hat bei Bundesligist Hertha BSC Berlin seinen Versöhnungskurs fortgesetzt und will im Vertragspoker trotz verlockender Angebote anderer Klubs auf Geld verzichten. "Wenn Dir jemand einen Citroen anbietet und ein anderer einen Mercedes, willst Du den Mercedes. Vielleicht treffe ich mich mit Hertha ja bei einem Audi. Wenn man zehn Prozent auseinanderliegt, kann ich verzichten", sagte Pantelic der Bild am Sonntag.

Angeblich soll Pantelic, der beim 2:1-Sieg am Freitag gegen den 1. FC Köln in der 86. Minute das Siegtor geköpft hatte, vor Wochen ein Jahresgehalt von vier Mill. Euro gefordert haben. Direkt nach dem Spiel am Freitag hatte der Serbe dem Klub im anhaltenden Dauerstreit ein Friedensangebot unterbreitet. "Ich habe sicher Fehler gemacht. Doch ich reiche dem Klub die Hand. Vielleicht können wir alles vergessen und gemeinsam nach vorne schauen", sagte der 30-Jährige.

Trainer Favre begrüßte den Vorstoß des Serben, nachdem er den Versöhnungskurs zunächst ignoriert hatte. "Es ist gut, was er sagt. Mich interessiert nur, was auf dem Platz passiert. Er hat zuletzt gut trainiert und sein Super-Tor ist der Lohn dafür", sagte Favre. In der vergangenen Woche hatte der Berater von Pantelic Favre noch schwere Mobbing-Vorwürfe gemacht.

© SID

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