Fußball Bundesliga
Hitzfeld erwartet Probleme

Nach der großen Einkaufstour des FC Bayern München rechnet Trainer Ottmar Hitzfeld in seinem Kader mit Konflikten. Der Bayern-Coach sieht den Luxus-Kader aber auch als "riesige Chance".

Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld hat in einem Interview zugegeben, dass er in der kommenden Saison Probleme im Kader beim Rekordmeister einkalkuliert hat. "Natürlich rechne ich mit Konflikten, aber die gehören nun mal dazu. Denn das ist auch besser so, denn da ist klar, dass die Mannschaft lebt", erklärte der 58-Jährige im Gespräch mit der Bild. Hitzfeld sieht die kommende Saison "als eine gewaltige Herausforderung, aber für uns alle auch als eine riesige Chance".

Der Trainer soll die Bayern nach einer völlig verkorksten Saison wieder zu Titeln führen. Schon jetzt könne er dem Vorstand "nur gratulieren, dass wir solche Hochkaräter bekommen haben. Die Substanz wurde enorm erhöht. Das war ja auch dringend notwendig".

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist schon jetzt "absolut davon überzeugt, dass Ottmar Hitzfeld in dieser Situation genau der richtige Mann für den FC Bayern ist. Eine seiner großen Stärken liegt in der Integration von Spielern".

Hitzfeld: Vertragsverlängerung momentan kein Thema

Der Vertrag von Hitzfeld gilt für die kommende Saison. An eine Verlängerung über 2008 hinaus denkt der Bayern-Coach "jetzt nicht. Das lassen wir mal offen". Sein Ziel sei vielmehr "den optimalen, den maximalen Erfolg anzustreben, und Rückschläge, die kommen werden, wegzustecken."

Bisher haben die Münchner in Franck Ribery (25 Millionen), Weltmeister Luca Toni (11), Marcell Jansen (10), Jose Ernesto Sosa (10), Jan Schlaudraff (1) und Hamit Altintop (ablösefrei) 57 Mill. Euro investiert. Der Transfer von Ze Roberto soll in dieser Woche klar gemacht werden.

Weiterhin unklar ist die Situation um Miroslav Klose. Der Torjäger kommt spätestens im Sommer 2008, die Bayern wollen den Nationalspieler aber schon zum 1. Juli 2007 verpflichten. Um die Ablöse - die Bayern bieten zehn Millionen, Werder Bremen will 15 oder im Tausch Lukas Podolski - wird aber nach wie vor gepokert.

© SID

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