Fußball Bundesliga
Hitzfeld freut sich auf "positiven Stress"

Kurz vor dem Bundesligastart gibt sich Ottmar Hitzfeld betont entspannt. Der Trainer des FC Bayern ist gespannt, wie die neue Transferpolitik seines Vereins einschlagen und welche Folgen diese auf die Liga haben werde.

Von einer enormen Belastung ist wenige Tage vor dem ersten Pflichttermin im Pokalwettbewerb bei Trainer Ottmar Hitzfeld von Bayern München nicht viel zu spüren. Trotz der millionenschweren Neuverpflichtungen und den immensen Erwartungen rund um die Säbener Straße, empfindet der 58-Jährige den hohen Erfolgsdruck beim deutschen Rekordmeister als "positiven Stress". "Ich freue mich auf die Saison und bin auch stolz darauf, dass der Verein mir das Vertrauen geschenkt hat, mit neun Neuzugängen den Umbruch zu schaffen und den Verein wieder an die Spitze zu bringen", sagte Hitzfeld in einem Interview mit dem Pay-TV-Sender Premiere und bezeichnete die Aufgabe als "große Motivation". "Ich freue mich darauf, wieder eine schlagkräftige Mannschaft zu entwickeln", meinte Hitzfeld weiter.

Im Erfolgsfall erwartet der Coach von den Rekord-Tranferausgaben des Vereins in Höhe von rund 70 Mill. Euro eine Signalwirkung für die Bundesliga, wenn auch im kleineren Rahmen. "Vieles hängt natürlich davon ab, wie Bayern jetzt spielt. Wenn wir die hochgesteckten Erwartungen erfüllen können, dann kann dies eine Signalwirkung für andere Vereine haben, in Zukunft mehr in Transfers zu investieren", sagte Hitzfeld.

Als ärgste Konkurrenten um den Titel erwartet er Werder Bremen, Schalke 04 und Meister VfB Stuttgart, zudem werde der Hamburger SV dazukommen. Auch Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen sieht Hitzfeld im Aufwind und damit im Kampf um die internationalen Plätze.

Rückkehr zum Rotationsprinzip

Zudem kündigte er an, zu Beginn der internationalen Spiele "sehr viel" zu rotieren. "Wir haben ja einen hochkarätigen Kader mit vielen Nationalspielern. Um den Teamgeist aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, dass man dann rotiert, damit möglichst viele Spieler am Erfolg teilhaben können", erklärte Hitzfeld. In der Bundesliga wolle er aber zunächst einer Stammformation vertrauen.

© SID

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