Fußball-Bundesliga
Hitzfeld glaubt nicht mehr an die Meisterschaft

Vor dem Spitzenspiel am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen Bayern München und Tabellenführer Schalke 04 glaubt Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld nicht mehr an den Gewinn der Meisterschaft. „Ich bin kein Träumer. Realistisch ist Platz drei“, sagte Hitzfeld in einem Interview mit dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Zwei Wochen nach der 0:1-Niederlage bei Eintracht Frankfurt rechtfertigte der Bayern-Trainer seine ungewohnt offene Kritik an seinen Spielern: „Jede Situation erfordert ein Maß an Flexibilität. Hätte ich Zeit, würde ich die Mannschaft in aller Stille aufbauen. Aber wir haben keine, also musste ich mal mit dem Holzhammer draufhauen“, sagte Hitzfeld. „Wir haben gegen Nürnberg verloren, und vor allem Lucio spielte dabei eine Rolle, die mir einfach nicht gefallen hatte. Am nächsten Tag habe ich ihm meinen Standpunkt erklärt.“

Nur einen Tag vor dem Nürnberg Spiel hatte sich Hitzfeld überraschend für eine Rückkehr zum FC Bayern entschieden. Bayern-Manager Uli Hoeneß habe ihn angerufen, da habe er ja gesagt, sagte Hitzfeld. Er habe sich mit seiner spontanen Entscheidung selbst überlistet. Als Trainer wolle Hitzfeld solange arbeiten, bis er den Spaß dabei verlieren würde. Nur wieder seinen Vertrag erfüllen wie im Jahr 2004, das werde er nicht mehr machen.

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