Fußball Bundesliga
Hitzfeld: "Wieder auftreten wie der FC Bayern"

Für Bayern München stehen jetzt "drei Topspiele" auf dem Programm: Zunächst geht es gegen Hertha BSC Berlin, dann gegen Real Madrid und danach gegen Werder Bremen. Trainer Ottmar Hitzfeld fordert Wiedergutmachung.

Für den FC Bayern München steht in den kommenden Tagen ein hartes Programm an. Trainer Ottmar Hitzfeld nimmt daher seine Mannschaft in die Pflicht. In den "drei Topspielen" am Samstag gegen Hertha BSC Berlin, am Mittwoch gegen Real Madrid und dann am 11. März gegen Werder Bremen habe der deutsche Fußball-Rekordmeister "die große Chance, einen weiteren Schritt in die richtige Richtung zu tun und einiges gutzumachen. Diese Chance müssen wir nutzen. Wir müssen wieder auftreten wie der FC Bayern", sagte der Trainer am Donnerstag.

Dabei gilt vor dem Champions-League-Highlight gegen Real bei den Münchnern zunächst die volle Konzentration der Bundesliga-Partie in Berlin. "Real interessiert uns im Moment nicht. Wir müssen in Berlin zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind und müssen endlich wieder ein Auswärtsspiel gewinnen, um den Druck auf Bremen und Stuttgart zu erhöhen", verdeutlichte Torjäger Roy Makaay die Zielsetzung vor einer "immens wichtigen Woche für uns".

Keine Zielkorrektur

Vom Titel will beim FC Bayern (noch) keiner reden. "Das ist zur Zeit kein Thema. Primär müssen wir unsere ganze Kraft darauf richten, Dritter zu werden", meinte Hitzfeld, dessen Team die letzten fünf Auswärtsspiele (inklusive Champions League und DFB-Pokal) verloren hat.

Der Bayern-Coach muss in Berlin möglicherweise auf Owen Hargreaves verzichten. Der englische Nationalspieler musste am Donnerstag wegen anhaltender Probleme am Sprunggelenk das Training abbrechen. Angeschlagen sind auch Verteidiger Lucio (Adduktorenprobleme) und Claudio Pizarro (Knieprobleme). Beide sollen am Freitag aber wieder trainieren und gegen Hertha zur Verfügung stehen.

Hitzfeld nimmt Makaay in die Pflicht

Deutliche Worte fand Hitzfeld bei FCB.tv indes in Richtung Makaay. Er habe zwar bisher eine gute Saison gespielt, "aber ich erwarte von ihm, dass er sich noch mehr am Spiel beteiligt. Er muss mehr brennen". Anlass der Rüge war der lustlose Auftritt des Niederländers bei dessen 20-minütigem Kurzeinsatz am vergangenen Samstag gegen den VfL Wolfsburg (2:1). Deshalb fanden in dieser Woche zwei Gespräche zwischen dem Trainer und Makaay statt. Laut Makaay gebe es jedoch "keine Probleme".

Derweil hat Manager Uli Hoeneß einen Bericht entschieden dementiert, wonach den FC Bayern die Verpflichtung des 21 Jahre alten Argentiniers Jose Ernesto Sosa von Estudiantes de la Plata insgesamt 33 Mill. Euro kosten würde. Das genannte Gehalt von vier bis fünf Mill. Euro würde sich auf die gesamte Vertrags-Laufzeit beziehen und nicht nur auf ein Jahr, stellte Hoeneß klar: "Wir sind doch nicht geisteskrank und zahlen für einen 21-Jährigen so viel Geld."

Sosa soll am Sonntag zur medizinischen Untersuchung nach München kommen und danach einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschreiben. Die Ablöse wird auf rund neun Mill. Euro geschätzt.

© SID

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