Fußball Bundesliga
Hleb: "Meldungen nerven nur noch"

Alexander Hleb zeigt sich von den Spekulationen um seine Zukunft genervt und hat zugleich eine Einigung mit Bayern München dementiert.

Alexander Hleb vom englischen Traditionsklub FC Arsenal hat genervt auf die anhaltenden Spekulationen um seine Zukunft reagiert und eine angebliche Einigung mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München dementiert.

"Die ganzen Meldungen nerven nur noch", erklärte der Weißrusse, der Arsenal verlassen will, gegenüber kicker online: "Ich habe weder bei den Bayern, noch bei Barcelona, noch bei sonst irgendeinem anderen Verein unterschrieben. Da wird viel spekuliert und geredet. Ich will jetzt meine Ruhe haben, um mir zusammen mit meinem Freund und engsten Vertrauten Niki Spilevski Gedanken über meine weitere Zukunft zu machen."

Am Montag hatten die Münchner tz und Bild online übereinstimmend berichtet, Hleb stehe unmittelbar vor einem Wechsel zu den künftig von Jürgen Klinsmann trainierten Bayern. Die tz hatte zudem geschrieben, der deutsche Nationalstürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart habe per Vorvertrag einem Wechsel an die Isar zugestimmt. Nur der Zeitpunkt des Transfers sei noch unklar.

Berater Uli Ferber, der beide vermeintlichen Zugänge der Münchner vertritt, erklärte, im Fall Hleb gebe es keine offiziellen Gespräche mit den Bayern. Gomez konzentriere sich auf die EM. Alles andere "entbehre jeder Grundlage". Das Münchner Boulevardblatt hatte sich auf eine zuverlässige Quelle berufen. Ein Dementi der Bayern blieb aus.

Bundestrainer Joachim Löw erklärte am Dienstag im EM-Trainingsquartier der DFB-Auswahl in Tenero, dass er mit Gomez nicht über dieses Thema gesprochen habe. "Wenn er das Bedürfnis hat, mit mir zu sprechen, wird er auf mich zukommen", sagte Löw, der aber ebenso davon ausgeht, dass sich Gomez wie alle anderen Spieler auch derzeit nur auf das Turnier konzentriert.

Generell würden solche Wechsel-Spekulationen immer während eines Turniers aufkommen, was die Mannschaft hinsichtlich ihrer Vorbereitung auf das Gruppenspiel gegen Kroatien am Donnerstag aber nicht belaste.

© SID

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