Fußball Bundesliga
Hoeneß gibt Magath keinen unbefristeten Vertrag

Uli Hoeneß, Manager des FC Bayern München, hat sich gegen einen unbefristeten Vertrag für Trainer Felix Magath ausgesprochen. Hoeneß betonte aber, dass der Rekordmeister sehr lange mit Magath zusammenarbeiten wolle.

Bei Double-Sieger Bayern München herrscht Uneinigkeit in der Vorstandsetage. Während Vorstandsboss Karl-Heinz-Rummenigge vergangene Woche Trainer Felix Magath einen unbefristeten Vertrag angeboten hatte, ruderte Manager Uli Hoeneß jetzt zurück. Der Klub wolle zwar gerne lange mit Magath zusammenarbeiten. "Aber mal ehrlich: Ein unbefristeter Vertrag macht doch gar keinen Sinn", betonte Hoeneß in einem Interview.

Rummenigge habe mit seinem Vorstoß lediglich die Verbundenheit der Vereinsführung mit Magath ausdrücken wollen, ergänzte er im Gespräch mit dem Donaukurier. "Wir sind sehr zufrieden mit Felix", aber durch einen "offenen" Kontrakt habe der Coach "keinen Vorteil".

Hoeneß will 2009 Präsident werden

Hoeneß bestätigte zudem erneut seine Absicht, nach dem Ablauf seines Manager-Vertrages 2009 Franz Beckenbauer als Präsident des Rekordmeisters beerben zu wollen. Einen Wechsel an die Spitze des Klubs zu einem früheren Zeitpunkt schloss er aus. "Das hat damit zu tun, dass aus meiner Sicht Franz Beckenbauer nicht Uefa-Präsident werden will, sondern Präsident beim FC Bayern bleibt."

Der Weltmeister von 1974 unterstützt Beckenbauer indes auch in dessen Kritik an der Stiftung Warentest. Deren Stadien-Studie gehe "völlig am Thema vorbei". Seine Nürnberger Rostbratwürste würden zwar jedesmal mit "sehr gut" bewertet, "aber von Stadien haben sie keine Ahnung. Wir haben die besten Stadien der Welt".

© SID

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