Fußball Bundesliga
Hoeneß glaubt an Schweinsteigers Verbleib

Präsident Uli Hoeneß geht von einem Verbleib von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern aus. "Bastian weiß schon, was er hier hat", sagte der Bayern-Boss.

Präsident Uli Hoeneß glaubt an einen Verbleib von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bei Rekordmeister Bayern München. "Bastian weiß schon, was er hier hat. Er ist ja nicht gerade ein Sozialfall. Und wenn unsere Leute dann noch entsprechend Geld benötigen vom Aufsichtsrat, werden sie es schon kriegen. Wir werden da nicht kleinlich sein, weil wir genau wissen, wie wichtig er für uns ist", sagte Hoeneß nach dem 4:2 der Münchner gegen den SC Freiburg dem TV-Sender Liga total!.

Schweinsteigers Vertrag läuft 2012 aus, nur bei einem Verkauf zum Saisonende könnten die Bayern also noch eine Ablöse kassieren. Der spanische Rekordmeister Real Madrid, der angeblich an Schweinsteiger interessiert ist, kann sich laut Hoeneß das Buhlen um den 26-Jährigen jedoch sparen. "Das haben die Real-Leute schon bei Franck (Ribery) versucht und haben sich eine blutige Nase geholt. Die müssen langsam lernen in Europa, dass sie es mit dem FC Bayern zu tun haben - und da ist es nicht so einfach", sagte Hoeneß.

Ribery: "Bleib bei Bayern, Basti!"

Ribery würde einen Verbleib Schweinsteigers begrüßen. "Wenn er mich fragt, würde ich sofort sagen: 'Bleib bei Bayern, Basti!' Ich hoffe sehr, dass er verlängert. Er ist zu einem Weltklasse-Spieler gereift. Spieler wie er sind ganz wichtig, um international noch weiter nach vorne zu kommen", sagte Ribery der Bild am Sonntag.

Der französische Nationalspieler hofft derweil, den Bayern nach ausgeheiltem Bänderriss am rechten Sprunggelenk am Samstag bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach wieder zur Verfügung zu stehen. "Meinem Fuß geht es gut. Ich trainiere jeden Tag hart, laufe viel. Und es kribbelt, wenn ich irgendwo einen Ball liegen sehe. Das Vertrauen in meinen Körper ist nach wie vor da. Ich hoffe, dass dies meine letzte Verletzung für diese Saison war", sagte er.

Ribery setzte sich außerdem dafür ein, dass der FC Bayern im Winter noch einmal personell nachlegt und sich mit einem der gehandelten Abwehrspieler - Benoit Tremoulinas (Girondins Bordeaux) und Adil Rami (OSC Lille) - verstärkt. "Beide Spieler hätten definitiv das Zeug für Bayern. Ich könnte sie empfehlen", sagte Ribery, fügte aber an: "Die Frage ist nur, ob wir sie wirklich brauchen. Das können nur Trainer und Vorstand entscheiden."

© SID

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