Fußball Bundesliga: Hoeneß: "Kann die Kritik nachvollziehen"

Fußball Bundesliga
Hoeneß: "Kann die Kritik nachvollziehen"

Beim kriselnden Bundesligisten Hertha BSC Berlin herrscht nach der Pleite gegen Schalke 04 Katerstimmung. Im Interview bezieht Manager Dieter Hoenß zur aktuellen Situation Stellung.

Nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Schalke 04 hat sich Dieter Hoeneß, Manager von Bundesligist Hertha BSC Berlin, zum Interview gestellt.

Frage: "Dieter Hoeneß, Sie wirken trotz der 1:2-Niederlage gegen Schalke 04 sehr gelassen und gefasst."

Dieter Hoeneß: "Ich habe mir heute vorgenommen, nicht jeden in mein Herz schauen zu lassen."

Frage: "Spätestens jetzt wird in der Öffentlichkeit auch über die Zukunft von Trainer Falko Götz diskutiert werden."

Hoeneß: "Ich beteilige mich nicht an einer solchen Diskussion. Ich kann die Kritik an dem Fußball, den wir in den letzten Wochen geboten haben, vollkommen nachvollziehen. Aber heute hat wenigstens die kämpferische Einstellung gestimmt."

Frage: "Was stimmt Sie denn trotz zuletzt zehn sieglosen Pflichtspielen in Folge optimistisch?"

Dieter Hoeneß: "Insgesamt war das vom Engagement her gesehen eine Steigerung gegenüber der Niederlage gegen Rapid Bukarest. Bis auf das Ergebnis hat alles gestimmt. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit auch zu wenig getan, als dass wir einen Sieg verdient gehabt hätten. Bei Überzahl müssen die Bälle nur so in den Strafraum fliegen."

Frage: "Mittelfeldspieler Marcelinho hat heute erneut nur eine mäßige Leistung geboten. Glauben Sie, dass dessen Aussprache mit dem Mannschaftsrat etwas gebracht hat?"

Hoeneß: "Es war wichtig, dass auch die Mannschaft in der jetzigen Situation in die Verantwortung geht. Wenn Marcelo so kämpft wie heute, dann wird er sich irgendwann auch spielerisch steigern. Er hat demonstriert, dass er die Kritik verstanden hat."

Frage: "Hertha hat heute erstmals in der Rückrunde mit zwei Stürmer in der Startelf begonnen. Was halten Sie von dem Systemwechsel?"

Hoeneß: "Ich bin Zeit meines Lebens Stürmer gewesen und war schon immer dafür, mit zwei Angreifern zu spielen."

© SID

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